ÖH zu Bildungsvolksbegehren: es müssen endlich Taten folgen

Behandlung im Nationalrat darf nicht nur Gerede bleiben

Wien (OTS) - Heute wurde das Bildungsvolksbegehren im Nationalrat behandelt. "Grundsätzlich freut es uns, wenn über das Bildungssystem breit diskutiert wird und, dass es einen Sonderausschuss geben soll. Wir sehen aber die große Gefahr, dass es sich bloß um Lippenbekenntnisse handelt, die wie einstudiert klingen, aber kein Wille dahinter steht. Das Bekenntnis, das Thema wirklich grundlegend anzupacken und eine Reform des Bildungssystems vom Kindergarten bis zu den Hochschulen vorzunehmen, nehmen wir den politischen Verantwortlichen nicht ab", erklärt Martin Schott vom ÖH Vorsitzteam.

"Es muss sich schleunigst etwas am elitären Verständnis von Bildung ändern - Österreich ist dabei, mit erfolglosen Diskussionen seine Zukunft aufs Spiel zu setzen. Bildung rutscht in der gesamtpolitischen Debatte immer mehr zurück. Geredet wird im Hochschulbereich lediglich über Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen - die Regierung zementiert sich selbst ein", so das Fazit von Angelika Gruber.

"Diese Themen muss die Regierung hinter sich lassen und sich stattdessen zur Ausfinanzierung der Hochschulen und zu mehr Studierenden bekennen. Erst dann kann sinnvoll diskutiert werden - ob die PolitikerInnen das zustande bringen?", fragt sich Peter Grabuschnig, ÖH Generalsekretär, abschließend.

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