FPÖ-Unterreiner: Die Bewahrung unserer Identität ist das Gewissensthema unserer Epoche

Wien (OTS) - Anlässlich des "Kulturbericht 2010" kritisierte die freiheitliche Kultursprecherin NAbg. Mag. Heidemarie Unterreiner die mangelnde finanzielle Ausstattung unserer Kulturinstitutionen: "Für uns Freiheitliche ist Kulturpolitik nicht nur eine Verzierung, ein Ornament sondern das Fundament, auf dem unsere Gesellschaft baut."

Nach der Baubranche und dem Sozialsektor sei der Tourismus mit 200.000 Beschäftigten bereits an dritter Stelle, wobei der Städtetourismus und damit der Kulturtourismus eine wichtige Rolle spiele, verwies Unterreiner darauf, dass der Kulturtourismus ein bedeutender Wirtschaftszweig sei.

Jahr für Jahr werde bei den Bundesmuseen die Basisabgeltung nicht entsprechend des Kostenanstieges durch die realen wirtschaftlichen Bedingungen erhöht, kritisierte Unterreiner. "Die Freiheitlichen bekennen sich zum Sparen", so Unterreiner, die jedoch bemängelte, dass bei den Bundesmuseen Jahr für Jahr das jeweilige operative Budget für die eigentlichen Aufgaben, nämlich der Vermittlung von Kultur, Kunst, Wissen und Forschung schrumpfe. "Darüber hinaus wird die Effizienzanalyse zu den Bundestheatern wie ein Geheimpapier behandelt und das obwohl sie seit einem Jahr abgeschlossen sein soll. Dadurch wird der Opposition ein wesentliches demokratisches Recht genommen, nämlich die Kontrolle der Arbeit der Regierung!", so Unterreiner weiter.

Die Bundesregierung und insbesondere die zuständige Bundesministerin Claudia Schmied sind aufgefordert, "statt für völlig sinnlose Förderungen Geld hinaus zu schmeißen - wie die Umdichtung der Bundeshymne, die 1 Mio. Euro verschlungen hat, den Erhalt unserer großen Kulturinstitutionen, unsere Kunsthochschulen, Museen, Theater, Opernhäuser, der Denkmalschutz, Bibliotheken und traditionellen Festwochen zu gewährleisten." Denn, so Unterreiner weiter, der Erhalt dieser großen Institutionen könne den Zusammenhalt und die Stabilität einer Gesellschaft garantieren."

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