100 Ideen für die Wiener Wirtschaft vorgestellt

Wirtschaftsbund Wien gibt mit der Wirtschaftsagenda Wien+ die zukünftige Marschroute vor. Gewerbetreibende vor Ort dienen als regionale Experten für den gesamten Prozess.

Wiem (OTS/(WB-Wien)) - Der Wirtschaftsbund Wien stellte heute, Donnerstag, im Rahmen einer Pressekonferenz die "Wirtschaftsagenda Wien+ - 100 Ideen für die Wiener Wirtschaft" vor. Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer und Obfrau des Wiener Wirtschaftsbundes: "Wir haben gemeinsam mit über tausend Unternehmerinnen und Unternehmern in den Wiener Regionen Ideen gesammelt und in einer Agenda zusammengefasst, die wir nun als unser Arbeitsprogramm der nächsten Jahre verstehen."

Dass die Beteiligung regionaler Akteure ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist, bestätigt auch Dr. Peter Huber, WIFO Experte für regionale Konjunktur- und Wachstumsfaktoren, der auch in seiner persönlichen Arbeit regelmäßig auf die Expertise der Selbstständigen vor Ort zurückgreift. "Wiens zukünftige Herausforderungen werden besonders die Bereiche der Integration, Forschung sowie die fehlende Spezialisierung betreffen. Bei der Bewältigung solcher Aufgaben sind erfolgreiche Initiativen aus der Region, wie in dem vorliegenden Werk zusammengefasst, enorm hilfreich." ist sich Dr. Huber sicher.

Konkret schlägt der Wirtschaftsbund Wien in seiner Wirtschaftsagenda in einzelnen Bezirken Begegnungszonen zur Gestaltung des öffentlichen Raumes vor. Dadurch kommt es zu einem geregelten Miteinander aller Verkehrsteilnehmer. Weiters soll mit Hochdruck an der Verwirklichung der U-Bahn Linie U5 gearbeitet werden, die von Dornbach bis zum Hauptbahnhof führen soll. In siebzehn Bezirken werden Einzelhandelskonzepte vorgelegt, die von der Modernisierung der Geschäftslokale, Kundenparkplätze bis hin zu Monatsmärkten reichen. Die Fußgängerzone in der Favoritenstraße soll eine Teil-Überdachung erhalten, die Hohe Wand Wiese bietet großes Entwicklungspotential für internationale Skirennen. Währing eignet sich für ein Gesundheitsviertel, die Planungen für einen Biotechpark in Heiligenstadt müssen ebenso wie die Technologieansiedelungen in der Seestadt Aspern vorangetrieben werden.

Nun beginnt die Umsetzung der Wirtschaftsagenda Wien+. Mit seinen 450 Bezirksvertretern und den Akteuren in der Wirtschaftskammer wird der Wirtschaftsbund Wien nun vehement den Einstieg in die Agenda fordern. "Der Fokus der politischen Arbeit muss wieder auf Wachstum nicht nur auf Belastung gesetzt werden" gibt Dr. Alexander Biach, Direktor des Wiener Wirtschaftsbundes zu bedenken. Dazu startet der Wirtschaftsbund in den nächsten Monaten eine Tour durch alle Bezirke, um für seine Agenda zu werben und Projekte davon abzuarbeiten. Unternehmerinnen und Unternehmer, die durch den direkten Dialog eng in diesen Prozess eingebunden waren, wollen Resultate und keine politischen Ablenkmanöver. Es geht um die Wertschätzung des regionalen Experten, der Unternehmerinnen und des Unternehmers im Wiener Grätzel.

Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftsbund Wien
Pressesprecher: Markus Langthaler
Tel.: +43 1 512 76 31, M +43 699 108 100 48
m.langthaler@wirtschaftsbund-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | WBW0001