Gudenus: Kindesmißbrauchsfälle in der Wiener SPÖ müssen dringlich aufgeklärt werden!

Häupl darf nicht mehr schweigen - jetzt muß der SP-Chef endlich Taten setzen!

Wien, 19-01-2012 (OTS/FPD) - Kaum ein Tag vergeht, wo nicht über neue, völlig irrwitzige und degoutante Mißbrauchsfälle im Wirkungsbereich der Stadt Wien berichtet wird. Hunderte wehrlose Kinder wurden von Bediensteten des Heims erniedrigt, gefoltert, vergewaltigt, für Sexspiele an Perverse vermietet. Die ehemalige SPÖ-Abgeordnete Irmtraut Karlsson hat in ihrem damaligen Bericht 14 von 34 Wiener Kinderheimen als "Kindergefängnisse" bezeichnete. Damit dieses System über Jahre hinweg reibungslos und unbehelligt funktionieren konnte, mussten Leute darin verwickelt sein, die über Macht und das Wissen verfügten, diese Dinge zuzudecken, so heute der Klubobmann der Wiener FPÖ, Mag. Johann Gudenus im Zuge einer Pressekonferenz.

Warum dieses "System" so gut funktioniert hat, ist vor allem auch deswegen zu erklären, weil augenscheinlich bis in die höchsten SPÖ-Bereiche die Nutznießer und Lobbyisten dieser Kinderschänder zu finden sind. Vor ein paar Tagen wurde bekannt, daß Otto Pramel, Zentralbetriebsrat, hoher Funktionär der Wiener Arbeiterkammer und -in den 1980er- und 90er-Jahren - als SP-Gemeinderat der Stadt Wien, über Jahre hinweg zumindest einen Zögling mehrmals sexuell missbraucht hat.

Der Stadt Wien und Bürgermeister Michael Häupl sind die Vorwürfe -laut Kurier - seit dem Jahr 2010 bekannt. Der Ex-Zögling aus dem Lehrlingsheim, hat mehrere Schreiben an Häupl versendet. Darin gab er auch den sexuellen Missbrauch durch den ehemaligen Gemeinderat bekannt, so Gudenus.

Unmittelbar danach wurde ein neuer Fall von schwerem sexuellem Mißbrauch bekannt. Wiederum betrifft es einen ehemaligen Gewerkschaftsfunktionär, wiederum war er im Faulbett der Wiener SPÖ zu Hause und wiederum war er Wiener Landtagsabgeordneter und Gemeinderat. Dieser steht im dringenden Verdacht in einem Wiener Gesellenheim als damaliger Jugendbetreuer der Gewerkschaft einen damals 18 jährigen sexuell missbraucht zu haben. Hier hat die SPÖ massiven Aufklärungsbedarf! Welche Leichen liegen noch im Keller? Welche Fälle sind BM Häupl noch bekannt? Und mit welchen Überraschungen ist hier noch zu rechnen?

Häupl hat bislang als "Obervertuscher" in dieser unappetitlichen Causa eine höchst unrühmliche Rolle gespielt. Die Zeit des Mauerns und des Schweigens ist jetzt allerdings vorbei! Nicht nur, dass die SPÖ schon seit Jahrzehnten die Täter kennt und nachweislich deckt -diese werden wie im Fall des Pflegers "Jochen", wahrer Name Manfred Jochum, sogar in Top-Positionen wie im konkreten Fall zum ORF-Hörfunkintendant gehievt und mit Preisen und Auszeichnungen überhäuft, empört sich Gudenus.

Jetzt, nachdem die Gräueltaten publik geworden sind, gründet Rot-Grün schnell eine neue Kommission, welche die Vorwürfe untersuchen soll und setzt als Vorsitzende ausgerechnet Dr. Barbara Helige ein - die ehemalige Präsidentin der Richtervereinigung, die sogar als rote Justizministerin im Gespräch war. Sie will nicht das System untersuchen, sondern allein die bekannt gewordenen Gräueltaten im ehemaligen Heim am Schloß Wilhelminenberg. Frau Helige hat der FPÖ einen Brief geschrieben und darum ersucht, jene Opfer, die sich an die FPÖ gewandt haben, der Kommission bekannt zu geben.
Wir haben jedoch kein Vertrauen in diese Kommission! Diese Kommission ist ein Kuriositätenkabinett der Rot-Roten Wiener Stadtregierung, eine Kommission von Genossen und "Freunderln", die von Haus aus kein Interesse an der Aufklärung von politischen Verantwortlichkeiten hat, so Gudenus.

Solange sich Helige nicht klar und deutlich von einem Verein namens Lambda distanziert, dessen Chef offen für sexuelle Kontakte zwischen Kindern und Erwachsenen eintritt, solange werden wir hier keine Zusammenarbeit suchen.

Es wird nicht nur Zeit für eine umfassende Aufarbeitung des Mißbrauchsystems durch die Wiener SPÖ - es wird vor allem Zeit für eine Entpolitisierung der Justiz! Dies wird eine der ersten Aufgaben der FPÖ sein, wenn die Damen und Herrn von SPÖ und ÖVP spätestens nach der nächsten NR-Wahl vom Plebiszit dermaßen marginalisiert worden sind, daß es keine Kindersex-Lobby in der Justiz geben kann, so Gudenus abschließend. (Schluß)

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