VP-Juraczka ad Missbrauchsfälle: Schonungslose Aufklärung dringend gefordert

SPÖ als Partei nun unter Zugzwang

Wien (OTS) - "Angesichts der kürzlich bekannt gewordenen Missbrauchsvorwürfe gegen frühere SPÖ-Kommunal-Politiker ist die SPÖ Wien nun gefordert, endlich die notwendigen Klarstellungen zu liefern und die Fakten auf den Tisch zu legen", so der designierte Parteiobmann der ÖVP Wien, Stadtrat Manfred Juraczka.

Die Führung der SPÖ Wien muss sich für eine kompromisslose Aufklärung einsetzen. Insbesondere im Fall des noch lebenden SPÖ-Politikers muss die Partei weitere Recherchen anstellen und Konsequenzen betreffend dessen Mitgliedschaft anstreben.

"Wir fordern auch, dass der Prüfauftrag der Helige-Kommission, die mit der Aufklärung der Missbrauchsfälle speziell im ehemaligen städtischen Kinderheim Wilhelminenberg beauftragt ist, erweitert wird. Sie muss sich nun auch mit aktuell bekannt gewordenen Vorwürfen des Kindesmissbrauchs beschäftigen. Dazu gehören etwa die Vorwürfe gegen zwei SPÖ-Kommunalpolitiker und auch die Vorfälle im Kinderwohnheim Pitten", so Juraczka weiter.

Im Anschluss daran wird die Frage nach der politischen Verantwortung zu stellen sein. "Die Vorgehensweise der Helige-Kommission sowie das Verhalten der Wiener SPÖ auf deren Arbeit und die Reaktion auf die Vorwürfe gegen zwei ihrer Parteimitglieder werden Maßstab für uns sein, ob wir die Einsetzung einer Untersuchungskommission anstreben", so Juraczka.

"Die aktuellen Berichte über das Verhalten der Wiener Jugendwohlfahrt in Fall des Kinderwohnheims in Pitten zeigen deutlich, dass hier einiges im Argen liegt. Auch wenn die MA 11 uns weismachen will, dass seit den 70er Jahren wesentliche Veränderungen stattgefunden haben, zeigen die Vorfälle dennoch schonungslos auf, dass hier akuter Handlungsbedarf besteht. Eine Evaluierung der Wiener Jugendarbeit ist dringend von Nöten", so Juraczka abschließend.

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