FPÖ: Graf bestürzt über Angriffe auf UNESCO

Sorgsame Prüfung ergab Weltkulturerbe-Status für WKR-Ball bereits im Jahr 2010

Wien (OTS) - Der Dritte Nationalratspräsident Martin Graf (FPÖ) äußert sich bestürzt über aktuelle Aussagen in Zusammenhang mit dem Wiener Korporationsball, die den enormen politischen Druck auf eine völlig unabhängige Organisation wie die UNESCO offenbaren. Die sich selbst als Menschenrechtsorganisation bezeichnende Gruppe SOS Mitmensch spiele dabei eine besonders gefährliche Rolle. "Was hier vor sich geht, ist für eine Demokratie extrem schädlich und zielt darauf ab, all jene, die sich nicht der ideologisch verzerrten Meinung über den WKR-Ball und seine Besucher anschließen, öffentlich an den Pranger zu stellen und zu verunglimpfen." Die Ankündigung öffentlicher Bloßstellung habe bereits die Hofburg-Eigentümer einknicken lassen. Nun wolle man offenbar - mit Unterstützung von Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek - auch die Geschäftsführung von UNESCO Österreich aus dem Amt mobben.

"Für die Ziele der linken Kritik, aktuell eben die UNESCO, ist es daher wichtig, Rückgrat zu zeigen und ihre völlig nachvollziehbaren und gut begründeten Entscheidungen zu argumentieren, auch um die anti-pluralistischen Angreifer in ihrer Vorgangsweise nicht noch zu bestärken", mahnt Graf zu mehr Zivilcourage gegen undemokratische Tendenzen, die das politische Spektrum auf die linke Seite eingrenzen wollen. "Diesen Leuten geht es einzig und allein darum, andere Meinungen als die eigene in der Gesellschaft zu denunzieren. In einer Demokratie ist es üblich, sich mit anderen Meinungen auseinander zu setzen und diese auch zu kritisieren. Die Träger anderer Meinungen allerdings zu kriminalisieren und ihnen jeden Raum zur Darstellung nehmen zu wollen, ist ein Zeichen von fehlendem Demokratieverständnis", hält Graf fest.

Eines werde durch die aktuelle Debatte über die Ernennung des WKR-Balls zum immateriellen Weltkulturerbe Österreichs deutlich:
"Eine Entscheidung, die ohne politischen Einfluss und nach sorgsamer Prüfung im Jahr 2010 zustande gekommen ist, ist wesentlich höher zu bewerten als der Versuch einer hektische Distanzierung angesichts öffentlichen Drucks." Er sei daher sicher, so Graf, dass auch in der UNESCO nach wie vor außer Zweifel stehe, dass die Entscheidung zu Recht erfolgt sei.

Die Anwürfe der Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek seien an Doppelzüngigkeit kaum zu überbieten und würden daher perfekt ins Gesamtbild der Ballgegner passen: "Eine Dame, deren literarisches Gesamtwerk von der Geringschätzung ihrer Heimat geprägt ist, wirft nun aufrechten Patrioten die fehlende Unterstützung Österreichs vor. Das hat schon etwas sehr Skurriles."

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