Ressourceneffizienz-Aktionsplan wichtiger Beitrag zur Rohstoffsicherheit

IV-VGS Koren: Heimische Industrie bereits eine der ressourceneffizientesten der Welt - Rohstoffsicherheit muss gewährleistet sein

Wien (OTS/PdI) - Die IV unterstützt grundsätzlich die Initiative des Umweltministeriums in puncto Ressourceneffizienz, da diese eine wesentliche Säule der Sicherheit von Rohstoffen für die Industrie ist - einem Thema das rasant an Bedeutung gewinnt. "Die Industrie hat an der Erstellung des neuen Ressourceneffizienz-Aktionsplans des Umweltministeriums mitgewirkt, weil dieses Maßnahmenpaket für die Gewährleistung der Rohstoffsicherheit in Österreich wesentlich ist", betonte der Vize-Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV) Mag. Peter Koren.

Österreichs Wirtschaft habe bereits seit einigen Jahrzehnten durch konsequente Weiterentwicklung von materialeffizienter Produktion und dem Schließen von Stoffkreisläufen (Recycling) den Verbrauch von Rohstoffen von der wirtschaftlichen Entwicklung in einem hohen Maße entkoppelt und damit die Ressourceneffizienz gesteigert. Die Maßnahmenbündel des Ressourceneffizienz-Aktionsplans beschreiben sehr gut die weiteren notwendigen Maßnahmen. "Wir werden den Erfolg des Aktionsplans an der Umsetzung der Maßnahmen messen und sehen uns hier als Partner des Umweltministers", sagte Koren. Die sehr pauschale Aussage des Aktionsplans die Ressourceneffizienz um 50 % erhöhen zu wollen kann aus Sicht der IV freilich nur eine Richtungsmarkierung sein. "Sinnvoller als ein generelles Ziel ist es in jenen Bereichen, die besondere ökonomische und ökologische Relevanz haben, die Stoffkreisläufe und Prozesse zu optimieren", sagte Koren.

Für die Industrie sei die Reduktion des Rohstoffeinsatzes aber kein Selbstzweck. "Wichtiger ist es die Kosten der Reduktion des Rohstoffeinsatzes (z. B. Recycling und Materialeffizienz) dem jeweiligen Nutzen (ökonomisch wie ökologisch) gegenüberzustellen", so der IV-Vize-Generalsekretär. Dazu bedürfe es gesamtheitlicher Betrachtungen über vollständige Lebenszyklen entlang von Wertschöpfungsketten. "Schlüsselelement der Weiterentwicklung unseres Umgangs mit Ressourcen ist, wie auch im Bereich der Energie, eine forcierte Innovation und Technologie. Sie sind der Schlüssel zu einer gesteigerten ökologischen aber auch ökonomischen Ressourceneffizienz", betonte Koren abschließend.

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