"Sportler-Erlass": FPÖ-Kickl fordert unaufgeregte Diskussion

Wien (OTS) - Eine "unaufgeregte Diskussion", forderte heute der freiheitliche Sportsprecher Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl anlässlich der Steuervorteile für Spitzensportler durch den sogenannten "Sportler-Erlass". "Kein einziger Spitzensportler nimmt jahrelanges härtestes Training deshalb auf sich, weil er oder sie irgendwann vielleicht für ein paar Jahre in den Genuss dieses Steuervorteiles kommen wird", betonte Kickl, der zuerst über Politiker-Pensionsprivilegien oder die Privilegien der Nationalbanker und ÖBB-ler diskutieren möchte. Dort gäbe es Extrawürste zu Hauf für Personen, die Österreich keinen Nutzen gebracht hätten. Und dort gehe es um Summen, die mehr als einen symbolischen Beitrag zur Budegtsanierung leisten würden. Interessanterweise herrsche aber von Regierungsseite nachhaltiges und eisiges Schweigen, was ein Abstellen der Luxuspensionen nach dem Pensionssystem-alt betreffe.

Die herausragenden Leistungen unserer Spitzensportler für das Land seien anzuerkennen, denn diese Sportler seien oft die besseren Botschafter und Repräsentanten Österreichs als so manch privilegierter Politiker, Nationalbanker oder ÖBB-ler, betonte Kickl.

Daher seien erst die großen Brocken des SPÖ-ÖVP-Privilegienstadls anzugehen, bevor man sich um den Sportler-Erlass kümmere, so Kickl. Die FPÖ stehe dafür zur Verfügung, eine sachliche Diskussion über die steuerliche Bewertung der einzelnen Einkommenskomponenten der Spitzensportler, insbesondere was die Werbeeinnahmen betreffe, zu führen und eine Regelung zu finden, die auf Höhe der Zeit stehe. "Wir warnen aber davor, unsere Sportler aus populistischen Motiven heraus zu kriminalisieren", sagte Kickl.

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