Wiener FPÖ sieht Erklärungsbedarf bei Missbrauchsfällen

Wien (OTS) - Der Klubobmann der Wiener FPÖ, GR Johann Gudenus, ortete am Donnerstag im Rahmen einer Pressekonferenz einen "umfassenden Erklärungsbedarf" zu Kindesmissbrauchsfällen. In Wien seien in den letzten Jahrzehnten Hunderte Kinder und Jugendliche Opfer von Missbrauch geworden. Teilweise hätte die Stadtregierung davon gewusst, zumindest aber seit dem Erscheinen des Karlsson-Berichts in den 70er Jahren. Damals hätte es keine Reaktion aus dem Rathaus gegeben, behauptete Gudenus. Nun sei in dem mutmaßlichen Missbrauchsfall in Verbindung mit einem ehemaligen SP-Gemeiderat eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft im Jahre 2010 verloren gegangen, so Gudenus, der Aufklärung forderte.

Weiters kritisierte der Klubobmann die Untersuchungskommission Wilhelminenberg unter der Leitung von Barbara Helige, in diese habe die FPÖ kein Vertrauen. Auch die 2010 ins Leben gerufene Historikerkommission sei der falsche Weg. Denn für strafrechtlich relevante Delikte, die oftmals noch nicht verjährt seien und deren Opfer noch lebten sei diese Kommission das falsche Instrument. Abschließend forderte die FPÖ erneut eine gemeinderätliche Untersuchungskommission.

Weitere Informationen: Gemeinderatsklub der FPÖ, Telefon: 01 4000-81798, Internet: www.fpoe-wien.at/(Schluss) tai

Rückfragen & Kontakt:

PID-Rathauskorrespondenz:
www.wien.gv.at/rk/
Ina Taxacher
Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien (MA 53)
Telefon: 01 4000-81084
E-Mail: ina.taxacher@wien.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0012