Junge Industrie Wien: Arbeitnehmervorschläge unverantwortlich

JI Wien Vorsitzender Gröller: Schieflage der Generationenbilanz vorprogrammiert

Wien (OTS) - "Mehr als nur besorgt" äußerte sich heute Dipl. Ing. Heinrich Gröller, Vorsitzender der JI Wien und geschäftsführender Gesellschafter der Allholding Beteiligungsverwaltungs GmbH, über die "Blockade-Beschlüsse" von Arbeiterkammer und Gewerkschaftsbund. Es sei heute schon klar, dass die junge Generation die Lasten wird tragen müssen. "Wie eine Studie der Jungen Industrie Wien zeigt, erhalten die Jungen eine um 5% geringere Nettoleistung vom Staat als die ältere Generation" betont Gröller. Es solle nicht darum gehen, einen Generationenkonflikt auszurufen, "jedoch ist es unsere Aufgabe, immer wieder deutlich zu machen, dass das was man heute aufgrund von Ineffizienzen und politischem Kalkül ausgibt, irgendwann eingespart werden muss. Das kann nur auf Kosten der Jugend gehen," so Gröller.

Die Herabstufung Österreichs auf AA+ zeige uns zudem "schwarz auf weiß", dass sich die Generationenbilanz zu Lasten der Jungend verschoben hat. "Zukünftige Investitionen werden aufgrund der Fehler aus der Vergangenheit nun teurer finanziert werden müssen. Das zögerliche Vorgehen der Politik im Reformprozess bedeutet in zunehmendem Maße eine Gefährdung der Zukunft der österreichischen Jugend", so Gröller.

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