Stauber: Atommüll-Endlagerstätten an Österreichs Grenzen verhindern

Stauber fordert Berlakovich zum Handeln auf

Wien (OTS/SK) - "Umweltminister Berlakovich soll sich endlich
einmal effektiv dafür einsetzen, dass unsere beiden südlichen Nachbarländer Slowenien und Italien ihre Pläne zur Errichtung von Atommüll-Endlagerstätten in unmittelbarer Nähe zur österreichischen Grenze aufgeben", äußerte sich der Kärntner SPÖ-Nationalratsabgeordnete Peter Stauber heute, Donnerstag, am Rande der Nationalratssitzung gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Stauber forderte in der gestrigen Debatte über den Bericht des Umweltausschusses zum weltweiten Atomausstieg den zuständigen Umweltminister Berlakovich dazu auf, Österreichs ablehnende Haltung zu den Plänen Sloweniens und Italiens, in unmittelbarer Nähe zur österreichischen Grenze zwei Atommüll-Endlagerstätten zu errichten, auch auf europäischer Ebene zu thematisieren. "Wenn bilaterale Gespräche nichts nützen, muss der Umweltminister auf europäischer Ebene aktiv werden, um diese Wahnsinnsprojekte zu stoppen", erläuterte Stauber seine Forderung an Berlakovich.

Darüber hinaus appellierte Stauber hinsichtlich des Atomkraftwerks Krsko auf Österreichs EU-Partner Slowenien einzuwirken, dass dessen Regierung endlich einen verbindlichen Fahrplan zur Schließung dieses Hochrisiko-Reaktors vorlegt. Einschlägige Experten bezeichnen das AKW Krsko als einen der unsichersten Atomreaktoren Europas, auch, weil es in unverantwortlicher Weise an einer geologischen Bruchstelle gebaut wurde.

"Nachdem unsere Anti-Atom-Politik in Bevölkerung und Politik allgemeiner Konsens ist, erwarte ich mir die Unterstützung der Bundesregierung, besonders des Umweltministers, und auch der politischen Parteien, in meinen Bemühungen um die Schließung des Hochrisiko-AKW Krsko und zur Verhinderung der Errichtung von Atommüll-Endlagerstätten an der österreichischen Südgrenze", schloss Stauber. (Schluss) bj/mp

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