Nationalrat - Kuntzl: "Es ist unser gesellschaftspolitischer Auftrag, nicht auf Talente zu verzichten"

SPÖ-Wissenschaftssprecherin: Haben nicht zu viele Studierende, sondern zu schlechte Studienbedingungen

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Wissenschaftssprecherin Andrea Kuntzl hat heute, Donnerstag, im Nationalrat in der Debatte über das Bildungsvolksbegehren betont, dass Österreich eine offensive Hochschulpolitik braucht. "Es ist unser gesellschaftspolitischer Auftrag, nicht auf Talente zu verzichten - das können und wollen wir uns nicht leisten", sagte Kuntzl. Zu Recht werde in den Forderungen des Volksbegehrens auf die Wichtigkeit hingewiesen, finanziell stärker in den Hochschulbereich zu investieren. Es freue sie daher auch, dass es gelungen ist, in Zeiten des Sparens mehr Mittel für die Universitäten aufzustellen, so die Abgeordnete. ****

Die SPÖ-Wissenschaftssprecherin würdigte den Volksbegehren-Initiator Hannes Androsch, der als ehemaliger Finanzminister gemeinsam mit der ersten Wissenschaftsministerin Österreichs Herta Firnberg ganz wesentliche Weichenstellungen für die Entwicklung und Öffnung der modernen Hochschule vorgenommen habe. Für eine bessere soziale Durchmischung zu sorgen, sei auch eine Herausforderung, vor der man heute stehe. "Wir haben nicht zu viele Studierende, sondern zu schlechte Studienbedingungen", so Kuntzl. ****

Den Initiatoren des Volksbegehrens gratulierte Kuntzl, eine sachliche und konstruktive Debatte ausgelöst zu haben. "Die Art und Weise der Debatte hat nicht nur einen großen Stellenwert für die bildungspolitische Diskussionen, sondern weit darüber hinausgehend für die politische Kultur unseres Landes", sagte Kuntzl. (Schluss) pl/ah

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