LH Dörfler: ÖBB-Bosse Pöchhacker und Kern geben klares Bekenntnis zur Koralmbahn ab

Freude über positive Positionierung zur Koralmbahn - Alle Entscheidungsträger in Österreich stehen hinter Bahnprojekt

Klagenfurt (OTS/LPD) - Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler begrüßt die aktuellen Aussagen von ÖBB-Generaldirektor Christian Kern, trotz Sparkurs der Bundesbahn an Tunnelgroßprojekten wie dem Koralm- und dem Semmeringtunnel festzuhalten. "Das gestrige, zum wiederholten Male getätigte Bekenntnis von ÖBB-Chef Kern zum Koralmtunnel stellt ein weiteres Mal klar, dass der Bau dieses für Kärnten und für die Republik Österreich so wichtigen Tunnels planmäßig durchgeführt wird", so der Landeshauptmann. Erst vor wenigen Tagen habe auch der ÖBB-Aufsichtsratspräsident Horst Pöchhacker die volkswirtschaftliche und regionalpolitische Bedeutung der Südachse für Österreich gelobt und klar Position bezogen, dass der Koralmtunnel, in den bereits viel investiert wurde, auch fertig gebaut gehört.

"Die ÖBB-Führung hat nun wiederholt eindeutig klargestellt, dass Österreich die Südachse und damit die Koralmbahn dringend benötigt und daran festzuhalten ist", so Dörfler, der auf den großen Verlagerungseffekt dieser Nord-Süd-Verbindung sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr hinweist. "Südösterreich hat ein Recht auf eine gute Anbindung zum Zentralraum Österreichs wie auch zum europäischen Schienennetz", stellt der Landeshauptmann klar. So sei auch sehr erfreulich, dass sich die Österreichische Bundesregierung sowohl durch Bundeskanzler Werner Faymann als auch durch Infrastrukturministerin Doris Bures erst vor wenigen Wochen hinter das Projekt Koralmtunnel und Koralmbahn gestellt habe.

Ebenso positiv ist für Dörfler die klare Absage von Kern, der auch gegen einen einröhrigen Tunnel aus Spargründen ist. "Der Bau eines einröhrigen Tunnels wäre ein wirtschaftlicher Wahnsinn. Die Baukosten würden nur unwesentlich gesenkt, man verliere aber, wie Kern es auch vorrechnet, bis zu 75 Prozent an Kapazität", erklärt Dörfler, der darauf hinweist, dass der Bau des Koralmtunnels im gesamteuropäischen Kontext der Baltisch-Adriatischen Achse bewertet werden müsse. "Durch den Bau der Koralmbahn als Herzstück der Baltisch-Adriatischen Achse werden in der europäischen Bahninfrastruktur neue Wachstums- und Wirtschaftspotentiale ermöglicht, die nur mit einem zweiröhrig ausgebauten Schienennetz auch die entsprechenden Kapazitäten erreichen können", so Dörfler. Entlang der Baltisch-Adriatischen Achse leben über 60 Millionen Einwohner, für die die Achse ebenso wie für Österreich eine neue Qualität auf dem Transportsektor bringen werde.
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