FPÖ-Podgorschek: Neuordnung der Eurozone ist unumgänglich!

Nur radikale Umkehr in der europäischen Finanzpolitik kann Euro noch retten

Wien (OTS) - "Inzwischen scheint klar, dass Griechenland nicht in der Eurozone verbleiben wird. Was wir bereits zwei Jahren gefordert haben, bestätigen jetzt auch österreichische Bankchefs", erklärt der freiheitliche Finanzsprecher NAbg. Elmar Podgorschek mit Verweis auf Aussagen von Erste Bank Chef Andreas Treichl in der Presse vom 13. 01. 2012. Selbst wenn die Europäische Nationalbank EZB noch immer über die Hintertüre des Ankaufes von Staatsanleihen mit frischem Geld versuche, Griechenland zu helfen, sei ein klarer Schnitt unvermeidbar. Dies wäre sowohl für die starken Länder der Eurozone als auch für Griechenland die beste Lösung. "Insgesamt scheint damit eine Neuordnung der Eurozone unvermeidbar", stellt Podgorschek fest.

Die unlösbaren Probleme, die sich durch die Verschränkung völlig unterschiedlicher Volkswirtschaften in im Euroraum ergeben hätten, seien inzwischen völlig offen zu Tage getreten. "Der Euro kann wohl nur noch durch eine radikale Umkehr in der europäischen Finanzpolitik gerettet werden. Das bedeutet, dass die stärkeren und die schwächeren Staaten der Eurozone in beiderseitigem Interesse in Zukunft währungspolitisch getrennte Wege gehen", meint Podgorschek. Eine verstärkte Transferunion durch den Europäischen Stabilitätsmechanismus ESM sei dagegen abzulehnen, schließt Podgorschek.

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