BZÖ-Widmann: Genug geredet! Regierung muss endlich gegen Atomkraft handeln

BZÖ-Antrag gegen Temelin

Wien/Linz (OTS) - "Genug geredet! So viele Beschlüsse des Nationalrates im Kampf gegen die Atomkraft gibt es bereits, aber die Regierung handelt trotzdem nicht", so BZÖ-Umweltsprecher Rainer Widmann im Rahmen der Debatte des Nationalrates über einen weltweiten Atomausstieg. Das BZÖ unterstütze selbstverständlich jede Initiative gegen Atomkraft, aber es müsse endlich auch konkrete Schritte von SPÖ und ÖVP gegen die Atomenergie geben. "Alle Beschlüsse und Petitionen landen bei SPÖ und ÖVP in einer politischen Sackgasse".

Widmann forderte ein Ende der österreichischen Unterstützung für EURATOM, die Stresstests seien statt bissig, wie Faymann versprochen habe, eher zahnlos, bei den Endlagern komme eine neue Gefahr auf Europa zu und auch in der Haftungsfrage bei Unfällen in Atomkraftwerken sei nichts passiert. "Ich komme aus dem oberösterreichischen Grenzgebiet zu Temelin und kämpfe seit 20 Jahren aktiv gegen Atomkraft; im Gegensatz zu SPÖ und ÖVP, die in Österreich A sagen und in Brüssel B machen", so Widmann. Deshalb bringe das BZÖ einen Antrag ein, in dem die Bundesregierung aufgefordert wird, sich mit allen Mitteln gegen die Gefahren Temelins einzubringen. "Dieser Antrag ist eine Nagelprobe für SPÖ und ÖVP, ob sie bereit sind, endlich aktiv zu werden", bekräftigte Widmann.

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