MediaWatch / APA-OTS Medien-ATX Dezember 2011: Telekom Austria Präsenzleader

Wien (OTS) - Die APA-Töchter APA-OTS und MediaWatch analysieren im Service "Medien-ATX" monatlich die Präsenz der ATX-Unternehmen in den führenden Wirtschaftstageszeitungen Deutschlands und der Schweiz. Im aktuellen Untersuchungszeitraum ist die Telekom Austria AG mit 30 Nennungen auf Rang eins im Präsenzranking der ATX-Unternehmen. Auf Rang zwei positionieren sich ex aequo die Erste Bank der österr. Spk. AG und die voestalpine AG mit jeweils 27 Nennungen.

Den ersten Platz im Präsenzranking der ATX-Unternehmen belegt die Telekom Austria AG mit 30 Nennungen. Sowohl die österreichische Politik als auch die TA-Belegschaft fürchten eine erneute Anteilsaufstockung des Großaktionärs Ronny Pecik auf bis zu 25% der Aktien. Der Bitte des Zentralbetriebsrats der Telekom an die österreichische Regierung, den Staatsanteil von 28,4% in der Verfassung zu verankern, wird jedoch nicht nachgekommen. Aufgrund einer niedrigen Eigenkapitalquote von lediglich 10,7% und auf Drängen von Investor Pecik halbiert die Telekom Austria die Dividende von 76 Cent auf 38 Cent je Aktie. Dem Konzern drohen durch Hyperinflation in Weißrussland Abschreibungen in der Höhe von mehreren 100 Millionen Euro.

Ex eaequo mit 27 Nennungen belegen die Erste Bank der österr. Spk. AG und die voestalpine AG Rang zwei im Ranking. Die Erste Bank schließt in Ungarn ein Viertel ihrer Filialen und baut im Zuge dessen hunderte Mitarbeiter ab. Auch der Vorstand wird von sieben auf fünf Mitglieder verkleinert, die restlichen zwei Vorstände wechseln zu Tochtergesellschaften nach Ungarn und Rumänien. Die ungarische Erste Bank-Tochter hat 200% ihrer Einlagen als Kredite vergeben und steht deshalb besonders im Fokus. Der Stahlkonzern voestalpine AG erhält trotz jahrelanger Mitwirkung am Kartell der "Schienenfreunde" erneut einen Großauftrag von der zuvor geschädigten Deutschen Bahn. In ein weiteres Kartell ist die voestalpine AG gemeinsam mit Stahlberg Roensch verwickelt, das noch bis 2010 aufrecht war.

Der Themenbereich Wettbewerb & Markt wird mit 58 Aussagen am häufigsten transportiert. Als ehemaliges Mitglied der "Schienenfreunde" lukriert die voestalpine AG einen Großauftrag der DB im Wert von über 300 Mio. Euro. Die Strabag SE ist mit 5 Mrd. Euro Bauleistung größter Anbieter am deutschen Markt. Zumtobel spürt den wirtschaftlichen Abschwung und senkt seine Erwartungen für Gewinn und Umsatz. Die RBI schließt nicht aus sich aus einzelnen Staaten Osteuropas zurückzuziehen, die Immofinanz hingegen glaubt an eine bessere Zukunft in Osteuropa als die aktuelle Stimmung verspricht.

Betriebswirtschaftliche Performance (49 Aussagen) stellt den zweitwichtigsten Themenbereich 2011 dar. Die schrumpfenden Einnahmen der Telekom Austria AG im als Hyperinflationsland geltenden Weißrussland stehen im medialen Fokus. Im Gegensatz dazu generiert die Strabag SE operativ in den ersten neun Monaten des Jahres 2011 über 207 Mio. Euro Gewinn. Zumtobel steigert in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres den Nettogewinn auf 18,5 Mio. Euro. Die OMV AG verkauft im Rahmen sinkender Margen von bis zu 40% Raffinerie- und Tankstellenkapazitäten.

Der Themenbereich Organisational Issues findet sich mit 41 Aussagen auf dem dritten Rang im Themen-Ranking. Der Investor Rony Pecik sichert sich über seine Privatstiftung RPR 15% an Telekom Austria AG und will seinen Anteil laut Beobachter ausbauen. Der arabische Investmentfonds IPIC will seinen Anteil an der OMV AG auf 25% steigern. Die in Osteuropa stark engagierte Erste Bank übernimmt ihre rumänische Tochter BCR zu 100%.

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