Glaser: Gerade in Krisenzeiten ist Solidarität mit Entwicklungsländern wichtig

Österreichs Entwicklungszusammenarbeit braucht entsprechende Dotierung und personelle Ausstattung

Wien (OTS/ÖVP-PK) - "Solidarität mit den ärmsten Ländern der Welt ist gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten unverzichtbar. Österreich will dazu beitragen, dass die entwicklungspolitischen UN-Millenniumsziele erreicht werden. Daher ist ein entsprechendes Niveau bei der finanziellen Dotierung sowie der personellen Ausstattung für die Abwicklung der Entwicklungszusammenarbeit (EZA) notwendig." Das stellte Abg. Franz Glaser, ÖVP-Sprecher für EZA in der heutigen Plenardebatte des Nationalrats fest.

Eine willkürliche Halbierung der Personalzahl bei der Austrian Development Agency (ADA), wie sie die FPÖ fordert, widerspreche diesem Grundsatz völlig. "Die ADA hat ihren Personalstand gemäß dem ihr zugedachten Budget bereits reduziert und wird das bis 2014 fortsetzen. Sie muss aber imstande sein, ihre Aufgaben wie bisher professionell und qualitativ zu erfüllen", betonte Glaser.

Der FPÖ gehe es darum, die Entwicklungszusammenarbeit grundsätzlich in Frage zu stellen. Die ÖVP bekenne sich hingegen klar zur Solidarität mit den Ärmsten. "Wir wollen dazu beitragen, dass Hunger und Armut immer mehr verschwinden, dass alle Kinder eine Schulausbildung bekommen, dass Seuchen und Epidemien eingedämmt werden und dass den Grund- und Menschenrechten zum Durchbruch verholfen wird", so Glaser.

"Selbst wenn die Weltgemeinschaft diese Ziele bis 2015 nicht vollständig erreicht, bleibt es unsere Verpflichtung, auch danach zu einer weltweiten und nachhaltigen Entwicklung beizutragen", sagte Glaser.
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