WKÖ-Schwarzer: Wirtschaft ist für Mehrweg aktiv!

Maßnahmenpaket der Sozialpartner verbessert die ökologische Gesamtperformance von Getränkeverpackungen

Wien (OTS/PWK030) - Das im Sommer von den Sozialpartnern (Bundesarbeitskammer, Landwirtschaftkammer Österreich, Österreichischer Gewerkschaftsbund und Wirtschaftskammer Österreich) geschnürte Maßnahmenpaket sieht ein breites Bündel von Maßnahmen zur Verbesserung der ökologischen Performance von Getränkeverpackungen vor. Im Mittelpunkt des Paketes stehen die Attraktivierung von Mehrwegflaschen, die Steigerung der Recyclingquoten bei Metalldosen und PET-Gebinden und die Bekämpfung des Wegwerfens von Müll in öffentlichen Räumen und in der Natur. "Die Wirtschaft steht voll hinter diesem Paket und setzt konkrete Schritte, um den Rückgang der Mehrwegquote zu stoppen", betont Stephan Schwarzer, Leiter der Abteilung für Umwelt- und Energiepolitik in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Mehrweg punktet bei regionalen Produkten

Mehrweggebinde spielen ihre ökologischen Vorteile bei regionalen Wertschöpfungsketten am besten aus. Deshalb haben die Sozialpartner hier einen besonderen Schwerpunkt gesetzt. Die Verknüpfung der Wiederbefüllung von Gebinden mit der im Handel etablierten und vom Konsumenten akzeptierten Regionalitätsschiene (Motto: "frische hochwertige Produkte mit geringem ökologischen Fußabdruck aus der Region") ist eine wichtige Zielsetzung der Sozialpartnerempfehlungen.

Wahlfreiheit des Kunden erhalten

Wichtig in diesem Zusammenhang ist auch eine entsprechende Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung, um auch die Nachfrage nach Mehrweggetränkeverpackungen zu steigern. Schwarzer: "Die Wirtschaft steht klar hinter dem Ziel, ökologisch verträgliche Lösungen zu finden. Ebenso klar ist für uns aber auch die Prämisse der Wahlfreiheit des Konsumenten. Davon gehen auch die Sozialpartnerempfehlungen aus. Dementsprechend muss es das erste Ziel sein, den Kauf von Produkten in Mehrweggebinden für die Kunden attraktiver zu machen".

Wie sich in der Vergangenheit bereits gezeigt habe, seien Lösungsansätze, die zu einer finanziellen Belastung des Konsumenten und zu hohem administrativem Aufwand führen, nicht praktikabel und daher kein tauglicher Weg, um den Rückgang der Mehrwegquote zu stoppen, so Schwarzer. (PM)

Rückfragen & Kontakt:

Abteilung für Umwelt- und Energiepolitik
Mag. Petra Wieser
Telefon: +43 (0)5 90 900 3015
E-Mail: petra.wieser@wko.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK0004