VP-Stiftner: U-Bahntunnel verkommen zu Kupferbergwerk für kriminelle Kupfermarder

Wien (OTS) - "Nach der Häufung von U-Bahnstörungen infolge von gestohlenen Kupferkabeln wäre es nun höchste Zeit, dass die Wiener Linien ganz konkrete Maßnahmen zu Sicherung der Kupferleitungen vornehmen, oder wenn dies nicht möglich sein sollte, diese so rasch als möglich, durch alternative Materialien auszuwechseln", so ÖVP Wien Verkehrssprecher, LAbg. Roman Stiftner.

Die in den letzten Tagen durchgeführten Diebstähle gefährden die reibungslose Abwicklung des Öffentlichen Verkehrs in Wien derart, dass die Zeit der Ankündigungen von Gegenmaßnahmen seitens der Wiener Linien ohnedies etwas dagegen unternehmen zu wollen, schon vorbei sein sollte.

"Wenn der halbe U-Bahnverkehr durch entwendete Kupferkabel derartig infrage gestellt wird, müssten die Sicherheitsvorkehrungen schon längst erhöht worden sein", kritisiert Stiftner die Tatenlosigkeit der Wiener Linien gegenüber diesen seit Monaten bekannten kriminellen Machenschaften.

Es sei doch beängstigend, dass anscheinend jeder die Gleisanlagen der U-Bahnlinien betreten könne, ohne dass die Wiener Linien davon etwas bemerken. Das werfe auch andere sicherheitstechnische Fragen auf, die die Wiener Linien sofort beantworten müssen. Auf jeden Fall muss diesem kriminellen Treiben in den U-Bahntunneln sofort ein Riegel vorgeschoben werden, indem sämtliche Zugänge in der Nacht strenger überwacht werden. Ein diesbezügliches Sicherheitskonzept ist daher rasch vorzulegen, meint Stiftner abschließend.

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