ÖH zu Studierendenzahlen: Studierenden Flut ist ausgeblieben

es muss endlich Schluss sein mit einer Bildungspolitik, die mit Angst, Horrorzahlen und politischem Druck agiert

Wien (OTS) - Die heute veröffentlichten Zahlen der Neuzulassungen im Wintersemester 2011 zeigen kaum größere Schwankungen im vergleich zum Vorjahr. "Wir haben schon im Herbst vermutet, dass die viel zitierten Horrorzahlen nicht der Realität entsprechen werden ", so Peter Grabuschnig, Generalsekretär der ÖH. "Tatsächlich hätten wir uns über einen stärkeren Zuwachs der Studierendenzahlen gefreut. Dass an der WU sogar einen Rückgang von 11% verzeichnet wurde ist alarmierende, auch die Politik muss sich endlich zum Ziel, die AkademikerInnenquote deutlich zu erhöhen, bekennen und glaubhafte Schritte setzen.

Auch die viel gefürchtete"Deutschenflut" ist ausgeblieben: "Die im Herbst geführte Neid-Debatte, hat niemandem etwas gebracht", so Janine Wulz vom Vorsitzteam der ÖH. "Internationale Studierende bereichern die Österreichischen Universitäten und die Uni-Standorte, dem sollte sich auch Minister Töchterle bewusst sein"

"Es muss endlich Schluss sein mit einer Bildungspolitik, die mit Angst, Horrorzahlen und politischem Druck agiert. Die Hochschulen sind zu wichtig, als dass man hier politisches Kleingeld wechseln kann", so Martin Schott vom Vorsitzteam der ÖH. "Anstatt sich in Nebensächlichkeiten zu verlieren ist es höchste Zeit eine ausreichende Finanzierung auf die Beine zu stellen und sich klar zum Budgetpfad auf 2% Prozent des BIP zu bekennen."

Rückfragen & Kontakt:

Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Johanna Griesmayr, Pressesprecherin
Tel.: 0676 888 52 212
johanna.griesmayr@oeh.ac.at
http://www.oeh.ac.at/

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NHO0002