Lopatka: Starke österreichische Persönlichkeiten engagieren sich in Europa

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Die Zukunft Österreichs ist ganz eng mit der Zukunft Europas verknüpft. In diesem Sinne ist es gut, wenn der heute zu diskutierende Bericht erstmals über die Außen- UND die Europapolitik der Bundesregierung berichtet. In diesem Sinne ist es aber auch sehr erfreulich, dass Österreicher auf europäischer Ebene große Verantwortung übernehmen, sagte ÖVP-Abg. Dr. Reinhold Lopatka heute, Mittwoch, in der Nationalratsdebatte über den außen- und europapolitischen Bericht und gratulierte ÖVP-Europaabgeordnetem Othmar Karas zu dessen Wahl in das Präsidium des Europaparlaments. "Es ist wichtig für uns, dass sich starke österreichische Persönlichkeiten in Europa engagieren."

In seiner Rede schlug Lopatka auch eine Bresche für den Euro als gemeinsame Währung der Union. "Österreich profitiert vom Euro am stärksten, aber auch alle anderen Euro-Länder. Diese Gemeinschaftswährung hat viel zum Wohlstandsgewinn in Europa beigetragen." Darüber hinaus sei der Euro im Vergleich zu anderen Währungen durchaus stabil. "Unsere große Herausforderung ist nun, wettbewerbsfähig zu bleiben", verwies Lopatka auf den Schuldenstand des Euroraumes mit 88 Prozent. "Die USA sind mit 93 Prozent stärker verschuldet!" Dort sei auch das Budgetdefizit zweistellig, im Euroraum betrug dieses Defizit zuletzt sechs Prozent. "Europas Chancen sind nach wie vor sehr groß, international erfolgreich zu bleiben."

Kritik übte Lopatka an der Opposition, die das Europaprojekt ständig schlecht rede und so dazu beitrage, dass die Sorgen der Menschen wachsen. "Daher ist die Initiative von Vizekanzler Spindelegger zu begrüßen, bis hinein in die Gemeinden für das große Projekt Europa zu werben. Denn das Haus Europa muss weitergebaut werden."

Das Projekt Europa sei noch lange nicht abgeschlossen, fuhr Lopatka fort. "Für unser Land und für Europa ist es eine große Chance, wenn es gelingt, dass alle ehemaligen Teilstaaten Jugoslawiens in einem gemeinsamen Europa zusammenarbeiten", erinnerte Lopatka an die blutigen Auseinandersetzungen der Balkanstaaten. "Wir sollten daher auch Staaten wie Kroatien, aber auch Serbien auf ihrem Weg begleiten und unterstützen."
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