NEWS-exklusiv: Drama um das Baby der "Eiswitwe" - Der Vater spricht

Jetzt sprechen der Verlobte und die Mutter der Mordverdächtigen

Wien (OTS) - In den Nachtstunden des 10. Jänner 2012 hat die des zweifachen Mordes Verdächtige Estibaliz C. in Wiener Kaiser-Franz-Joseph-Spital einen Buben zur Welt gebracht. Sofort nach der Geburt wurde der 33-Jährigen das Kind weggenommen.

In der am Donnerstag erscheinenden Ausgabe von NEWS sprechen nun ausführlich der Vater des Babys und Estis (vor wenigen Tagen aus Barcelona angereiste) Mutter - die Roland junior nun gemeinsam betreuen. "Nach der Niederkunft", berichtet der 47-jährige Roland R. im NEWS-Exklusivinterview, "durfte meine Verlobte unseren Sohn nicht einmal kurz anfassen oder anschauen. Sie bekam sofort eine Spritze verabreicht, woraufhin sie bis zum nächsten Tag fest schlief. Und erst dann erfuhr sie die fürchterliche Wahrheit." Dass ihr Kind längst in einer anderen Klinik untergebracht sei und sie es niemals wieder mehr sehen dürfe.

Seitdem die Frau diese Nachricht erhalten hat, gilt sie als suizidgefährdet. Nach ihrer Spitalsentlassung ist sie nun in der Krankenabteilung der Justizanstalt Josefstadt untergebracht. Nicht nur Estibaliz C.s Anwälte kritisieren massiv die Vorgangsweise der Behörden, sondern auch Psychologen und Psychiater. Psychologin Rotraud Perner etwa sagt in NEWS: "Die Bindung, die das Kind neun Monate lang im Mutterleib zu der Frau aufgebaut hat, wurde ohne Grund brutalst zerrissen." Für das Neugeborene hätte dieses Vorgehen große negative Folgen, die einer Misshandlung gleichzusetzen wären.

Wer die Wegnahme des Babys veranlasste, ist bis dato ungeklärt. Daher überlegen die Verteidiger der "Eiswitwe", eine "Anzeige gegen unbekannte Täter zu machen, wegen des dringenden Verdachts einer strafbaren Handlung zum Nachteil des Kindeswohls."

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