Förderinitiative der Mineralölwirtschaft geht in die nächste Runde: Heuer erneut 2.000 Euro Förderung für moderne Ölheizung

Wien (OTS) - 2012 werden von der österreichischen Mineralölindustrie und dem Energiehandel wieder rund 15 Mio. Euro Fördergelder für den Umstieg von alten Ölheizungen auf moderne Öl-Brennwertanlagen zur Verfügung gestellt. Auf diese Weise unterstützt die Energieeffizienz- und Klimaschutzinitiative den Kesseltausch bereits das vierte Jahr in Folge - und das ganz ohne die Verwendung von Steuergeldern.

"Über 18.000 Anträge wurden seit Beginn der Förderaktion im Mai 2009 gestellt", erklärt Martin Reichard, Geschäftsführer der Heizen mit Öl GmbH, die für die Vergabe der Förderungen zuständig ist. "Das zeigt, dass österreichische Ölheizungsbesitzer gerne in moderne, saubere Heizungstechnik investieren", so Reichard. In Summe sollen mit einem Gesamtbudget von rund 130 Mio. Euro etwa 60.000 Anlagen gefördert werden.

Energieersparnis und Wertschöpfung steigt

Sanierungsmaßnahmen am Gebäudebestand sind zeit- und kostenintensiv, die Heizungserneuerung samt Förderung bietet hingegen eine vergleichsweise günstige Variante, Energiekosten schnell und bequem zu reduzieren. Denn durch den Umstieg auf moderne Öl-Brennwerttechnik erspart sich jeder Haushalt schlagartig bis zu 40 Prozent des bisherigen Heizölverbrauchs. Legt man die Effizienzsteigerung auf ganz Österreich um, zeigt sich, dass innerhalb der vergangenen drei Jahre am Ölheizungssektor rund 680 GWh Energie eingespart werden konnten. Bis 2016 wird die Reduktion laut freiwilliger Vereinbarung zwischen der österreichischen Mineralölwirtschaft und dem Wirtschaftsministerium 2.100 GWh betragen - ein Energievolumen, für dessen Produktion beispielsweise das Kraftwerk Freudenau etwa zwei Jahre benötigt.

Auch die Wertschöpfung, die hinter der Initiative steckt, ist nicht zu unterschätzen: "Ohne finanzielle Unterstützung würde heute wohl noch ein Großteil der Antragsteller mit seiner alten Anlage heizen. Die Entscheidung für eine neue Öl-Brennwertanlage ist mit vielen wirtschaftlichen Aspekten - von Aufträgen für den Kesselhersteller und Tankfirmen bis hin zum Installateur - verknüpft. Somit ist es für alle Beteiligten eine Win-win-Situation", so Reichard.

Voraussetzung für den Erhalt der Förderung

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