GPA-djp-Hohenauer: Zeichen gegen Rechtsextreme setzen!

Strache kann zusichern, was er will - wir wehren uns gegen den WKR-Ball und gegen jede Form von Rassismus und Antisemitismus

Wien (OTS/GPA-djp/ÖGB) - "Wer sich nicht gegen den WKR-Ball als zentrales Treffen der schlagenden Kooperationen im deutschsprachigen Raum wehrt, der akzeptiert, dass die Verbreitung nationalsozialistischen Gedankenguts zur Tagesordnung gehört", kommentiert der Vorsitzende der Jugend in der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp), Florian Hohenauer. Viele der Ehrengäste, die FPÖ-Chef Strache in einem aktuellen Interview als anständige Repräsentanten der Republik Österreich, als rechtschaffene Bürger aus Österreich und Europa und als Gäste bezeichne, die sich nie etwas zuschulden kommen lassen haben, seien Rechtsextremisten. Jean Marie Le Pen habe die Veranstaltung bereits genauso besucht wie Filip de Winter und amtsbekannte Neonazis. "Der WKR-Ball ist nichts anderes als ein widerliches Zusammentreffen Rechtsextremer und Ewiggestriger. Dass er heuer auch noch ausgerechnet am Jahrestag der Befreiung von Auschwitz stattfindet, beweist umso mehr, wes Geistes Kinder die Ballbesucher sind", so Hohenauer.

Umso wichtiger ist es, den Opfern von Auschwitz zu gedenken und gegen derartige Zusammenkünfte zu protestieren, erinnert Hohenauer an das Netzwerk "Jetzt Zeichen setzen!". Eine Vielzahl von Organisationen, darunter auch die GPA-djp-Jugend hat für Ende Jänner eine Gedenk- und Aktionswoche ins Leben gerufen. Im Rahmen zahlreicher Veranstaltungen (Informationen unter www.jetztzeichensetzen.at) wird der Opfer des NS-Regimes gedacht. "Und natürlich wollen wir ein klares Zeichen gegen Rassismus und Antisemitismus setzen, deswegen wird auch die Kundgebung gegen den WKR-Ball am 27. Jänner, ab 18.30 Uhr vor der Wiener Hofburg, einer der Höhepunkte sein", erklärt Hohenauer. "Straches Gefasel von linker Gewalt richtet sich von selbst, und dass er den Fortbestand des WKR-Balls zusichert, verwundert uns nicht -wir sichern Proteste gegen dieses rechte Stelldichein zu, egal, wo der Ball in den nächsten Jahren stattfinden wird."

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