VP-Leeb ad Brauner: Die Probleme im Bildungsbereich müssen endlich an der Wurzel gepackt werden

Wien (OTS) - "Die heute von Vizebürgermeisterin Brauner angekündigten Maßnahmen im Bereich der Bildung und Qualifikation sind zwar begrüßenswert, die Stadt beschränkt sich jedoch leider wieder auf die Bekämpfung der Symptome anstatt das Problem an der Wurzel zu packen und notwendige Initiativen so früh als möglich in der Bildungskarriere anzusetzen", so ÖVP Wien Bildungssprecherin Isabella Leeb in einer ersten Reaktion zu den heute verlautbarten Schwerpunkten der Wiener Arbeitsmarktpolitik 2012.

Fakt ist, dass immer mehr junge Menschen das Wiener Pflichtschulsystem nicht ausbildungsfähig verlassen, weil der öffentliche Pflichtschulbereich in Wien nicht mehr in der Lage ist, die notwendigen Basisqualifikationen zu vermitteln. Jeder vierte Wiener Schüler konnte beim Lesetest 2011 nach Abschluss der Volksschule nicht oder kaum lesen. Schulabgänger die nicht sinnerfassend lesen können und denen die Grundkenntnisse in Mathematik fehlen, sind am Lehrstellenmarkt einfach nicht vermittelbar.

"Lehrermangel, Containerklassen und mangelnde Lesekompetenzen prägen momentan das Bild der Wiener Bildungspolitik. Auch ein Schulentwicklungsplan und Masterplan für Schulsozialarbeit ist in Wien seit Jahren überfällig. Es ist hoch an der Zeit die nötigen Reformen einzuleiten. Sonst drohen Wien aufgrund der Ausbildungsdefizite schon bald deutliche Verluste in Sachen Wettbewerb", so Leeb abschließend.

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