AK: Kinderbetreuung bundesweit ausbauen, um Beruf und Familie zu ermöglichen

Rund 35.000 neue Kinderbetreuungsplätze für unter drei Jährige könnten in nur 4 Jahren entstehen

Wien (OTS) - "Damit Familie und Beruf kein Widerspruch mehr sein müssen, muss es mehr Betreuungsplätze geben", sagt die Leiterin AK Abteilung Familie und Frauen, Ingrid Moritz. Die AK hat vor kurzem gemeinsam mit der Industriellenvereinigung rund 100 Millionen Euro pro Jahr vom Bund für den Ausbau der Kinderbetreuung gefordert. Damit könnten in ganz Österreich in nur 4 Jahren rund 35.000 neue Betreuungsplätze für unter Dreijährige geschaffen werden. Die Öffnungszeiten von weiteren 70.000 Kinderbetreuungsplätzen könnten bundesweit so gestaltet werden, dass eine Berufstätigkeit für Eltern wirklich möglich ist. Zusätzlich könnten mit diesen Mittel auch die Betreuungsqualität noch weiter verbessert werden.

Diese Investitionen rechnen sich: Damit werden nicht nur 10.000 Arbeitsplätze in der Kinderbetreuung selbst geschaffen, es wird auch rund 27.000 Vätern und vor allem auch Müttern ermöglicht, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Dadurch entstehen Abgaben an den Staat, die bereits nach vier Jahren die Kosten um 78 Millionen übersteigen -und laufende Überschüsse in den Jahren danach.

Zu Medienberichten über fehlende Kinderbetreuungsplätze für unter Dreijährige in Wien sagt die AK: Im Vergleich zu den Bundesländern ist die Betreuungssituation für unter Dreijährige in Wien noch am besten. Gleichwohl würde mehr Geld für den Ausbau der Kinderbetreuung vom Bund auch die Situation in Wien für Eltern weiter entschärfen.

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