VP-Aichinger ad Häupl/Brauner: Wo bleibt die Belebung des Wirtschaftsstandortes Wien?

Wien (OTS) - "Die Bundeshauptstadt leidet unter einer massiven Wachstumsschwäche, die unmittelbare Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt hat. Die Stadtregierung ließ Initiativen im Bereich der Standortstärkung und Belebung der Wiener Wirtschaft im letzten Jahr jedoch schmerzlich vermissen", so der Klubobmann der ÖVP Wien, LAbg. Fritz Aichinger, in Reaktion auf die heutige Pressekonferenz von Häupl und Brauner.

Die heute vorgestellten Maßnahmen für den Arbeitsmarkt sind nichts weiter als ein Tropfen auf den heißen Stein. Damit der Arbeitsmarkt wieder die nötige Dynamik erfährt, braucht es eine Wirtschaftspolitik, die sich ihren Namen auch verdient hat. Die Wirtschaftsentwicklung und die Konjunktur müssen wieder im Fokus der Politik stehen. Wien brauche unter anderem ein neues Wirtschaftskonzept, das den Standort Wien langfristig sichere, eine Verwaltungsreform, um die Wiener Verwaltung leistungsfähiger zu machen, eine Beschleunigung von Behörden- und Genehmigungsverfahren und eine Reform der Personalpolitik.

"Bürgermeister Häupl kündigte bei seinem Amtsantritt im Jahre 1994 vollmundig an, dass es für ihn in der wirtschaftlichen Entwicklung in allererster Linie darum geht, für Vollbeschäftigung zu sorgen. Wien weist momentan eine Arbeitslosenrate von 9,2 Prozent auf, ist österreichweit Schlusslicht und hat als einziges Bundesland in diesem Jahr einen Anstieg zu verzeichnen. Angesichts dieser horrenden Arbeitslosenzahlen ist man von einer Vollbeschäftigung meilenweit entfernt. Es ist hoch an der Zeit gegenzusteuern. Der Wirtschaftsstandort Wien muss wieder gestärkt werden, damit auch der Arbeitsmarkt endlich angekurbelt werden kann", so Aichinger abschließend.

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