FPÖ: Strache: OeNB-Gouverneur Nowotny ist rücktrittsreif

Wien (OTS) - Nationalbank-Gouverneur Ewald Nowotny sei rücktrittsreif, meinte FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache in seiner heutigen Pressekonferenz. Nowotny vergesse nämlich offenbar immer öfter die eigentliche Aufgabe der OeNB, nämlich die Geldwertstabilität. Er habe ganz im Gegenteil die Politik der EZB, nämlich eine des billigen Geldes, mitgetragen. Die EZB schütte Geld aus wie aus dem Füllhorn, aber dadurch ändere sich nichts. Es sei nur eine weitere Stufe im unverantwortlichen Pyramidenspiel. Die Hauptaufgabe einer Zentralbank sei die Geldwertstabilität. Durch das Vorgehen der EZB, in deren Präsidium Nowotny sitze, werde aber die Gefahr einer Hyperinflation extrem erhöht.

Nowotny habe auch als oberster Bankenaufseher komplett versagt, kritisierte Strache. Die Ostgeschäfte der österreichischen Banken könnten im schlimmsten Fall unser ganzes Land in den Bankrott reißen. Nowotny habe dem tatenlos und völlig desinteressiert zugesehen. Ebenso habe er versagt im eigenen Haus, nämlich beim Korruptionsskandal um die Oesterreichische Banknoten- und Sicherheitsdruck (OeBS). Dem Aufsichtsrat dieser Notenbanktochter gehöre auch Gouverneur Ewald Nowotny an. "Und dann geht er seelenruhig zum Sauschädelessen vom Herrn Konrad, dem Chef jener Bank, deren oberster Prüfer Nowotny eigentlich sein sollte."

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