FP-Jung: Darabos übernimmt Ehrenschutz für Ball am "Auschwitz-Gedenktag"

Gespaltene Zivi-Zunge wird zum Fransenteppich

Wien (OTS) - Bebend vor moralischer Empörung schloss sich der "in Stein gemeißelte" Zivi an der Spitze des Verteidigungsministeriums jenen selbsternannten Kämpfern für die Demokratie an, die ein Verbot des seit über vier Jahrzehnten am gleichen Wochenende stattfindenden WKR-Balles in der Hofburg fordern, weil dieser Tag 2012, wie übrigens schon mehrere Male vorher, zufällig mit dem oben genannten Datum zusammenfällt, erinnert FPÖ-Gemeinderat Mag. Wolfgang Jung. Auch der IKG-Chef empörte sich deshalb, wohl wissend, dass kein Zusammenhang besteht, mit der unverschämten Unterstellung: "Sie tanzen auf den Leichen" und war es damit selbst, der die Opfer für seine Ziele instrumentierte.

Darabos, offenbar kein großer Freund von Pluralität und demokratischer Meinungsvielfalt, verbot darauf hin "seinen Offizieren" den Ballbesuch in Uniform, welcher seit über 40 Jahren unbeanstandet üblich war. Nun stellt sich aber heraus, dass an diesem Tag nicht nur der Ball der Unteroffiziere in Wien stattfindet, sondern auch in Salzburg der Offiziersball angesetzt ist. Und dieser findet sogar unter dem Ehrenschutz des Ministers statt!

Ich glaube zwar nicht, dass unser Selbstverteidigungsminister dort ein Tänzchen wagen wird, wo im Vorjahr Generalstabschef Entacher nach dem letztlich fehlgeschlagenen Versuch, ihn mundtot zu machen, stürmisch gefeiert wurde. Die Vorgangsweise zeigt aber deutlich, wie heuchlerisch die Argumentationen der Ballgegner sind, sagt Jung.
Ich will dem Minister nicht unterstellen, dass er bei der Übernahme des Ehrenschutzes daran gedacht hat, "auf den Leichen zu tanzen", aber seine Stellung als mutiger Kämpe in der linken Schmuddel-Phalanx gegen ein von der UNESCO als Wiener Kulturerbe namentlich genanntes gesellschaftliches Ereignis ist nachhaltig geschwächt.

Gespannt darf man auf seine "in Stein gemeißelte" Begründung sein. Von seiner verunglückten Politik mit Pleiten von Heeresreform über Berufsheer bis hin zur Causa Entacher kann der überforderte Zivi damit ohnehin nicht ablenken, hält Jung fest. (Schluss)fp

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