LH-Stv. Ackerl zu IV: "Das Finanzsystem ist krank, nicht der Sozialstaat!"

Heilfasten daher bei Millionären und Privatentnahmen, um das Finanzsystem vom sinnlosen Spekulieren zu kurieren!

Linz (OTS) - Scharf weist der oberösterreichische SP-Vorsitzende LH-Stv. Ackerl heute die Aussagen des Präsidenten der oberösterreichischen Industriellenvereinigung zurück: "Die Zeit der Ich-bezogenen Vermögensverwalter - kurz IV - ist vorbei!" so Ackerl. "Ich empfehle Pöttinger die Literatur des S&P-Reports, aus dem klar zu lesen ist, dass das unverantwortliche Handeln der Wirtschaftstreibenden in den sogenannten Kernländern der EU mitverantwortlich für die jetzige Situation ist!"
Diese haben schließlich ihren Profit durch Lohndrückerei und dadurch steigende Wettbewerbsfähigkeit zu Lasten der Peripherieländer gemacht. "Weiters kann Herr Pöttinger nachlesen, dass weiteres sinnloses Sparen die Lage drastisch verschlimmern würde, weil der Inlandskonsum einbrechen würde!"
Pöttingers Betrieb - der übrigens selbst schon von der Großzügigkeit der öffentlichen Hand (seiner Standortgemeinde) profitiert hat - wäre davon vielleicht nicht gleich betroffen, da seine Partei, die ÖVP, ja alles dafür tut, dass die Millionenförderungen für sein Klientel -die Landwirte - von der Schuldenbremse nicht betroffen sind.
"Ich betone daher noch einmal: Nicht der Staat, sondern das kranke Finanzsystem benötigt dringend eine Kur!" so Ackerl abschließend. "Ein Heilfasten bei Millionären und Privatentnahmen von Unternehmern zu Gunsten des Sozialstaates würde dazu beitragen, dass die einen weniger Geld für irrsinniges Spekulieren und der andere mehr Möglichkeiten zur Befriedigung der dringenden Bedürfnisse der Menschen in unserem Land und Europa hat!"

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