ÖAMTC fordert Ergänzungen im Kraftfahrgesetz

Befreien der Fahrzeuge von Eisplatten muss gesetzlich festgeschrieben werden

Wien (OTS) - Heute endet die Begutachtungsfrist für das neue Kraftfahrgesetz (KFG). "Einige Neuerungen wie die Winterreifenpflicht für Microcars waren überfällig. Auch dass Autofahrer zukünftig die Möglichkeit haben, eine Zweitausfertigung des Zulassungsscheins zu beantragen, wird vom ÖAMTC ausdrücklich begrüßt", sagt ÖAMTC-Jurist Alexander Letitzki.

Es gibt jedoch andere Punkte, die noch überarbeitet und ergänzt werden müssen. "Ein besonderes Anliegen ist es dem ÖAMTC, dass die Lenker gesetzlich dazu verpflichtet werden, ihr Fahrzeug in der kalten Jahreszeit von Eis und Schnee zu befreien", betont der ÖAMTC-Rechtsexperte. Insbesondere Eisplatten, die sich von Lkw-Planen lösen, führen häufig zu gefährlichen Situationen für den nachfolgenden Verkehr. Auch in der jüngeren Vergangenheit wurden dadurch schwere Unfälle ausgelöst. "Beispielsweise durchschlug kürzlich eine Eisplatte, die sich von einem voran fahrenden Lkw gelöst hatte, die Windschutzscheibe eines Pkw-Lenkers in Tirol. Der 52-Jährige wurde dabei schwer verletzt", schildert der ÖAMTC-Jurist. Die Experten der ÖAMTC Fahrtechnik haben ebenfalls bereits mehrfach auf diese Problematik hingewiesen. Das Gesetz sollte also um einen entsprechenden Absatz ergänzt werden. "Darin müssen alle Lenker dazu verpflichtet werden, ihr Fahrzeug und einen eventuell gezogenen Anhänger vor der Abfahrt von Eis und hartgefrorenem Schnee zu befreien", hält der ÖAMTC-Experte abschließend fest.

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