Stadler unterstützt Nirj Joseph Deva bei der Wahl zum Präsidenten des EU-Parlaments

Skandalöse rot-schwarze Packelei auf EU-Ebene

Brüssel (OTS) - Bei der heute stattfindenden Wahl zum EU-Parlamentspräsidenten wird der BZÖ-EU-Abgeordnete Ewald Stadler für den britischen EU-Abgeordneten Nirj Joseph Deva von der ECR-Fraktion stimmen. "Besonders für die Europäische Volkspartei (EVP), der auch die ÖVP angehört, ist es ein europaweites Armutszeugnis, den deutschen Betonfraktionssozialisten Martin Schulz (SPD), aus reiner Proporzklüngelei mitzuwählen", so Stadler.

Martin Schulz, der für das Amt des Parlamentspräsidenten denkbar ungeeignet ist, bemühe sich erst gar nicht darum, seiner Kandidatur den Anschein der Ausgewogenheit zu geben, sondern mache stets und in allen Auftritten klar, womit die ohnehin zutiefst angeschlagene EU zu rechnen haben wird, nämlich, so Stadler weiter: "mit einem parteiischen, sozialistischen Parlamentspräsidenten in Reinkultur." Dass dieser sogar mit Hilfe der CDU-Stimmen im Europa Parlament gewählt werde, um dann jedwede Bemühungen der deutschen Kanzlerin Merkel zur Stabilisierung einer Euro-Kernzone torpedieren, sei eine weitere Groteske der EU.

Mit dem versierten Politiker Nirj Joseph Deva hingegen, der als EU-Abgeordneter für die britischen Konservativen (Conservative Party) vormals im britischen Unterhaus und nunmehr im EU-Parlament sitze, stehe ein Kandidat zur Wahl, den das BZÖ unterstützen könne. Besonders hebt Stadler dabei dessen EU-kritische Haltung und, wie aus persönlichen Gesprächen hervorgegangen, auch seine deckungsgleiche Einschätzung der Euro-Krise hervor. "Nirj Joseph Deva, steht als britischer Konservativer für nationale Souveränität, Entbürokratisierung, Steuersenkungen Meinungsfreiheit, Zuwanderungskontrolle und der Gleichbehandlung aller europäischen Staaten, unabhängig von ihrer Größe und wirtschaftlichen Stärke. Alle diese Positionen Devas stehen in fundamentalem Kontrast zum sozialistischen Radikalprogramm des Martin Schulz. Daher gebührt und gehört meine Stimme Deva", so Stadler abschließend.

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