SCHLUSSBERICHT "Vienna Autoshow 2012"

Super Start der Messe Wien ins neue Messejahr: Mehr als 151.100 Besucher bei der "Vienna Autoshow 2012" und der "Ferien-Messe Wien 2012"

Wien (OTS) - Größter heimischer Automobilsalon ist wichtiger Verkaufsmotor für Kfz-Neuzulassungen in Österreich +++ 400 Neuwagenmodelle von 40 Automarken auf 25.000 Quadratmetern in den Hallen C und D der Messe Wien +++ mehrere Europa- und Österreichpremieren +++ Jeder 8. Arbeitsplatz hängt direkt oder indirekt vom Automobil ab +++ 356.145 Pkw-Neuzulassungen im Jahr 2011: Deutliches Plus +++ Gesamtmarkt für 2012 auf positiv +++ "Vienna Autoshow" nunmehr wieder jährlich +++

WIEN (16. Jänner 2012). - Man musste kein großer Prophet sein, um nach dem Publikumsansturm des ersten Messetages (Anm.: 12. Jänner) auf einen sehr erfolgreichen Verlauf der "Vienna Autoshow" und der "Ferien-Messe Wien" zu tippen. Die Kombination der beiden Publikumsmessen, mit der Reed Exhibitions Messe Wien bereits zum sechsten Mal in die neue Messesaison gestartet ist, gilt als wahrer Publikumsmagnet. Am Nachmittag des vierten und letzten Messetages (Anm.: 15. Jänner) stand klar fest: Die Erwartungen von Veranstalter, Kooperationspartnern und Ausstellern wurden vollauf erfüllt. Insgesamt vermeldet Veranstalter Reed Exhibitions Messe Wien für die viertägige Veranstaltung (Anm.: publikumsoffen von Donnerstag bis Sonntag) exakt 151.139 Messebesucher. Den vorgelagerten Preview-Tag der "Vienna Autoshow" (Anm.: 11. Jänner), der exklusiv für Fachbesucher und Medien vorbehalten war, besuchten 5.520 Personen. "Das war ein sensationeller Auftakt zu einer starken Messesaison 2012 in der Messe Wien und ein eindrucksvoller Beweis für die enorme Bedeutung und Attraktivität der Bereiche Tourismus und Automobil für die Wirtschaft Österreichs", sagt DI Matthias Limbeck, Geschäftsführer von Veranstalter Reed Exhibitions Messe Wien. "Sowohl die Zahl der Besucher als auch die gute Stimmungslage in den Hallen berechtigen zu einem sehr optimistischen Blick auf die kommende Messesaison."

Einzige Messeplattform der Automobilimporteure Österreichs

Die "Vienna Autoshow" hat in Österreich in zweifacher Hinsicht eine Alleinstellung: Zum einen ist sie die einzige Neuwagenpräsentation, die von den Automobilimporteuren getragen wird, und zum anderen ist sie dadurch Österreichs größter und bedeutendster Autosalon. Bei der "Vienna Autoshow 2012" präsentierten 40 Automarken rund 400 Neuwagen in den Hallen C und D der Messe Wien, darunter zahlreiche Europa- und Österreich-Premieren. DI Matthias Limbeck sieht den wirtschaftlichen Stellenwert der "Vienna Autoshow" und zugleich ihre Attraktivität für das Publikum darin, dass "sie durch das Engagement der Importeure in jeder Hinsicht eine repräsentative und wirkungsvolle Plattform darstellt; denn durch den gemeinsamen Auftritt der Importeure demonstriert und beweist die Branche Stärke und setzt zudem gleich zu Jahresbeginn einen entscheidenden verkaufsfördernden Impuls im Markt."

"Die Präsentation der Automobilneuheiten in der modernen Messe Wien ist ein wichtiger Impuls für die Neuzulassungen des Jahres 2012", sagt Dr. Gerhard Pils, Sprecher der österreichischen Automobilimporteure. "Besonders freut mich, dass wir mit der mittlerweile sechsten Edition der "Vienna Autoshow" einmal mehr ein starkes Signal gesetzt haben und zusammen mit der "Ferien-Messe" eine einzigartige und wirtschaftlich bedeutende Plattform bieten können. Die Entscheidung, die "Vienna Autoshow" von nun an jährlich zu veranstalten war eine richtige."

Vienna Autoshow" brachte guten Impuls für den Autohandel

Politik darf Wirtschaftsmotor Auto aber jetzt nicht abwürgen
""Die am vergangenen Wochenende abgehaltene "Vienna Autoshow" brachte einen hervorragenden Impuls für die Autobranche und war ein wichtiger Startschuss in das neue Autojahr", sagt der Obmann des Bundesgremiums Fahrzeughandel KommR Burkhard Ernst und fügt an: "Die Autobranche ist mit einem Anteil von zehn Prozent am BIP einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren Österreichs. Weitere Belastungen seitens der Politik darf es im Zuge der Verhandlungen zum Sparpaket deshalb nicht geben. Die Forderung nach einer Luxussteuer für Automobile geht ins Leere. Denn de facto gibt es die Luxussteuer bereits in Form der Normverbrauchsabgabe. Diese aus dem Jahr 1991 stammende Abgabe wurde als Ersatz für die im Jahr 1978 eingeführte Luxussteuer festgelegt. Das führt heute teilweise zu Steuerbelastungen von bis zu 50 Prozent bei einzelnen Fahrzeugtypen." Auch eine weitere Erhöhung der Mineralölsteuer sei der falsche Weg, da diese Maßnahme vermehrt Tanktourismus nach sich ziehen würde und im Endeffekt keine zusätzlichen Steuereinnahmen einbrächte, so Ernst. Im Gegenzug könne man durch eine sinnvoll gestaltete Umweltprämie für die umweltgerechte Entsorgung von Pkws einen ähnlichen Impuls für die österreichische Wirtschaft setzen, wie das bereits 2009 der Fall war. "Generell soll die Politik das Auto als wichtigen Wirtschaftsfaktor fördern und nicht durch zahlreiche Maßnahmen zur Einschränkung der individuellen Mobilität im Innerstädtischen Bereich, wie z. B. Fahrverbote, 30-km/h Beschränkungen, Ausweitung der Parkpickerlzonen, Gebührenerhöhungen und Umweltzonen, behindern", fordert Bundesgremialvorsteher Ernst.

Jeder 8. Arbeitsplatz hängt direkt oder indirekt vom Automobil ab

Immerhin hängt den österreichischen Automobilimporteuren zufolge jeder achte Arbeitsplatz direkt oder indirekt vom Automobil ab. Das sind zwölf Prozent der insgesamt in Österreich unselbständig Beschäftigten. Einschließlich der gewerblichen Hersteller sowie der von anderen industriellen Fachverbänden betreuten Kfz-Zulieferunternehmen umfasst der gesamte automotive Sektor in Österreich rund 700 Unternehmen mit etwa 175.000 Beschäftigten; rechnet man die vor- und nachgelagerten Wirtschaftsbereiche des automotiven Sektors (z. B. Fahrzeughandel, Kfz-Reparatur, Versicherung, Tankstellen, usw.) hinzu, kann man sogar von insgesamt mindestens 360.000 Beschäftigten rund um das Automobil sprechen. Insgesamt wurde bereits 2010 ein Produktionswert von knapp elf Milliarden Euro erwirtschaftet, wovon rund 90 % exportiert wurden. Damit liegt die Fahrzeugindustrie erneut im Spitzenfeld der Industriebereiche Österreichs. Die Aufwertung für den Wirtschaftsstandort Österreich sowie der Beitrag zur Entlastung der österreichischen Handelsbilanz sind enorm. Dazu kommt der Umsatz von Kfz-Handel und Reparatur, der rund 17 Milliarden Euro ausmachte. "Wir als Automobilbranche haben allen Grund, uns darüber zu freuen und stolz zu sein. Wir produzieren und importieren die richtigen Produkte, die mit den richtigen Botschaften und Prozessen immer mehr Kunden anziehen. Was eignet sich also mehr, um die Produkte hinter diesen beeindruckenden Zahlen greifbar darstellen zu können, als eine Autoshow auf hohem Niveau mit einem beeindruckenden Spektrum an Produktneuheiten", so Dr. Christian Pesau, Geschäftsführer des Arbeitskreises der Automobilimporteure.

Branche demonstrierte hohen Innovationsgrad der Hersteller

Die "Vienna Autoshow" bot auf rund 25.000 Quadratmetern in den Hallen C und D der Messe Wien einen repräsentativen Querschnitt durch das Neuheitenangebot und stellte damit auch die enormen Innovationsleistungen der Hersteller unter Beweis: Fahrzeuge mit alternativen Antriebssystemen, zum Beispiel Elektroautos und Hybrid-Fahrzeuge, waren ebenso vertreten wie kleine, spritsparende Stadtautos und richtungsweisende Designstudien und Concept-Cars. Doch konnte das Messepublikum auch Rennboliden mit mehreren hundert PS bewundern, darunter auch straßentaugliche Versionen. Selbstverständlich war auch das breite Angebot aller Fahrzeugklassen und -kategorien zu bestaunen, ob Familien-Van, SUV, Limousine oder Kombi. "Generell zeigt sich ein Trend zu leistungsstarken, jedoch verbrauchsarmen Fahrzeugen. Der Andrang und die Begeisterung der Messebesucher beweist, dass die Hersteller damit genau richtig liegen", so Ing. Christian Friedl, themenverantwortlicher Leiter des Geschäftsbereiches Messen bei Reed Exhibitions. Und Dr. Christian Pesau fügt ergänzend hinzu: "Die Zukunft liegt mit Sicherheit in der weiteren Optimierung der Verbrennungsmotoren und der Elektrifizierung von Antrieben für den urbanen Raum."

2011 war Rekordjahr bei Pkw-Neuzulassungen

Nach dem Rekordjahr 2011 mit insgesamt 356.145 Pkw-Neuzulassungen -das entspricht einer Zunahme von 8,4 Prozent gegenüber 2010 - und dem Erfolg der "Vienna Autoshow 2012" sieht die Branche dem Autojahr 2012 zuversichtlich entgegen. "Orientiert man sich an den Resultaten der Besucherbefragung auf der "Vienna Autoshow 2012" durch ein unabhängiges externes Marktforschungsinstitut, ist diese Zuversicht, keineswegs unbegründet: 36,73 Prozent der Befragten gaben an, in diesem Jahr einen Autokauf zu planen, wobei 73,07 Prozent auf einen Neuwagen reflektieren", weiß "Vienna Autoshow"-Messeleiter Ing. Andreas Wetzer zu berichten.

Besucherbefragung beweist hohe Beliebtheit der "Vienna Autoshow"
Die Resultate der Besucherbefragung spiegeln auch die Beliebtheit der "Vienna Autoshow" wider. So zeigten sich annähernd neun von zehn der Befragten (86,56 %) mit der Messe insgesamt sehr zufrieden (Schulnoten 1 u. 2; plus 3 = 98,13 %). Nahezu alle Befragten (97,67 %) erklärten, die Messe Bekannten und Kollegen weiterempfehlen zu wollen, und 47,28 Prozent gaben der Überzeugung Ausdruck, dass die "Vienna Autoshow" in den letzten zwei, drei Jahren an Bedeutung gewonnen habe (gleichbleibende Bedeutung: 39,63 %).

Im Detail hoben die Befragten folgende Kriterien als besonders positiv (Schulnoten 1 u. 2) hervor: große Auswahl (87,18 %), hohe Anzahl an Ausstellern (86,47 %), Überblick über Markt und Anbieter (84,30 %), Messeatmosphäre/Stimmung (80,14 %), große Anzahl an Neuheiten (78,60 %), Informationseinholung zu konkreten Fragen/Problemen (77,30 %) und Beratung an den Messeständen (72,26 %). Vier von fünf Befragten bezeichneten das Angebot als vollständig.

Die nächsten Publikumsmessen von Reed Exhibitions in Wien
Nächste "Vienna Autoshow" von 10.-13. Jänner 2013

Reed Exhibitions Messe Wien geht nach Aussage von Geschäftsführer DI Matthias Limbeck nach dem Riesenerfolg von "Ferien-Messe Wien" und "Vienna Autoshow" "sehr optimistisch in das Messejahr 2012". Die nächsten beiden großen Publikumsmessen in der Messe Wien finden im Februar und März statt, zunächst die "Bauen & Energie Wien 2012" (16. bis 19. Februar) und dann die "Wohnen & Interieur 2012" (10. bis 18. März). Die nächste Messekombination aus "Vienna Autoshow" und "Ferien-Messe" findet kommendes Jahr von 10. bis 13. Jänner 2013 in der Messe Wien statt. (+++)

*) Bei allen personenbezogenen Bezeichnungen gilt die gewählte Form in Ausführung des Art. 7 B-VG auf Frauen und Männer in gleicher Weise.

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