VP-Korosec ad Hanusch KH: Fehlende Planung kostet Wiener Steuerzahler jedes Jahr zweistellige Millionenbeträge

VP lehnt "automatische" Nachfinanzierung ohne konkreten Plan zur Effizienzsteigerung ab

Wien (OTS) - Eine Neuorganisation des Hanusch-Krankenhauses
fordert die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec, in Reaktion auf die heute mit den Stimmen von SPÖ und Grünen im Finanzausschuss beschlossene Nachdotierung in Höhe von 3,1 Millionen Euro. Die Stadt Wien müsse mittlerweile sage und schreibe 41,5 Millionen Euro für die Abdeckung des Betriebsabganges aufbringen und an die Wiener Gebietskrankenkasse als Spitalsträgerin überweisen. "Das ist jedoch nur die Hälfte des gesamten Abgangs, der Rest wird den Beitragszahler/innen der WGKK abverlangt. So kann es nicht weitergehen, das ist angesichts der derzeitigen Finanzlage schlichtweg untragbar", erklärt die VP-Mandatarin.

"Wir haben heute erneut erlebt, dass sich die rot-grüne Stadtregierung um einen verantwortungsvollen und vor allem sparsamen Umgang mit Steuergeldern überhaupt nicht bemüht. Ganz im Gegenteil -es wird nach dem Motto "koste es, was es wolle" einfach nachdotiert", ärgert sich Korosec.

Änderung der Finanzierungsstruktur des Hanusch-Krankenhauses mittlerweile unumgänglich

In einer ordentlich geführten Firma wäre es undenkbar, eine Überschreitung des betreffenden Budgetansatzes um gleich acht Prozent kommentarlos zu akzeptieren. Es werden Unsummen an Steuergeld nachgeschossen, ohne nach den Ursachen für diese enormen Mehrausgaben zu fragen und von der Empfängerin entsprechende Maßnahmen zur Eindämmung der Kosten zu verlangen.

"Solange es hier seitens der WGKK und der Stadt Wien keine Bemühungen um eine grundlegende Änderung der Finanzierungsstruktur gibt, werden wir Nachdotierungen diese Art weiterhin ablehnen - allein schon aus Verpflichtung gegenüber den Wienerinnen und Wienern, die ein Recht darauf haben, dass mit ihren Steuern und Abgaben sorgsam und vor allem sparsam umgegangen wird", betont Korosec abschließend.

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