SPÖ Kaiser: Birnbacher wurde zur "Achill"esferse für ÖVP-Martinz

Rücktritt des ÖVP-Obmannes zeugt zumindest von einer besseren Qualität als das Festhalten des erstinstanzlichen verurteilten FPK-Scheuch an seinen Ämtern.

Klagenfurt (OTS) - "Durch den Rücktritt von Martinz als Landesrat orte ich bei der ÖVP zumindest eine andere Qualität von Verantwortungswahrnehmung, als bei FPK-Obmann Scheuch, der trotz einer erstinstanzlichen Verurteilung an seinem Amt festhält", kommentiert SPÖ-Landesparteivorsitzender LHStv. Peter Kaiser die Personalrochaden bei der ÖVP heute.

Für den Verbleib Martinz in seiner Funktion als ÖVP-Parteichef müssten die ÖVP-Gremien selbst die Verantwortung übernehmen. "Unser Neuwahlantrag liegt seit einem Jahr im zuständigen Ausschuss des Landtages, wir sind bereit für eine Erneuerung der politischen Machtverhältnisse im Land", kündigt Kaiser an.

Nun sei das Verhalten von Regierungschef FPK-Dörfler abzuwarten, ob er auch seinen Parteichef dazu bringt, dem Vorbild Martinz zu folgen, oder ob er weiterhin an der Freunderlwirtschaft festhält. Im Hinblick auf Martinz Nachfolger und ÖVP-Parteisekretär Achill Rumpold fragt Kaiser, wer wohl der Ersatzlandesrat sei? Rumpold sorgte für Wirbel, weil er sich nach der Nominierung als Martinz Ersatz in der Regierung ein Türschild mit der Bezeichnung "Vizelandesrat" produzieren ließ, obwohl es diese Bezeichnung gar nicht gibt.

"Während die SPÖ die einzige ehrliche, integere politische Kraft im Land bleibt, wurde Martinz Steuerberater zur Achillesferse der ÖVP", spielt Kaiser auf das Hypo-Beratungshonorar an, das Martinz seinem Steuerberater Birnbacher zugestanden hat und wegen dem der ÖVP-Politiker nun seinen Hut nimmt.
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