Von Stenzel kann selbst Putin lernen

Bürgerliste "Wir im Ersten" kämpft um Citybusnetz / Sondersitzung des Bezirksparlaments von drei Parteien beantragt

Wien (OTS) - "Von Ursula Stenzel" so Karl Newole, Klubvorsitzender der Liste unabhängiger Bürger 'Wir im Ersten', "kann selbst Putin lernen. Sie stellt die Verstümmelung des Citybusnetzes als 'Komfort und Exklusivität NEU' dar und will damit den Erhalt eines Netzes vortäuschen, das in Wahrheit nur Verschlechterungen vorsieht. Zwei bisherige Bezirksquerungen ohne Umsteigen werden gekappt - und mit ihnen die Gültigkeit von Kurzstreckenfahrscheinen."

Die Vorgeschichte: Im November fand eine Bürgerversammlung zum Thema statt, bei der Stenzel und ihre SP-Vize die schöne neue Welt des "goldenen (Benko) Dreiecks" verkündeten. Die versammelten 300 Innenstadtwutbürger quittierten dies freilich mit Buh-Rufen, wie in einer schlechten Oper und pochten auf ihre City-Busse. Interessantes Detail: Schon VOR der Bürgerversammlung pries die SP in ihrer Innenstadtgazette die neu ausgedealte Linienführung an - in bewährter SP-Manier samt schickem Benko-Inserat.

"'Wir im Ersten' wollen das nicht kampflos hinnehmen. Gerade in Zeiten der versuchten Eindämmung des privaten Verkehrs, kann man nicht auch das Busnetz verschlechtern. Ältere Menschen, von denen im Ersten überdurchschnittlich viele wohnen, sind darauf angewiesen. Wir im Ersten haben daher - zusammen mit den GRÜNEN und der FP - eine Sondersitzung des Bezirksparlaments beantragt, um die Verstümmelung des City-Busnetzes zu stoppen", so Newole.

"Selbst wenn eine Überquerung der neuen Fußgängerzone Bognergasse/Seitzergasse nicht mehr möglich sein sollte, woran ohnehin keiner glaubt, gibt es genug Ausweichrouten, die Bezirksquerungen ohne Umsteigen zulassen. Das Netz gehört in Wahrheit erweitert, nicht gekappt: Vernünftig wäre etwa die Einbeziehung von Wien Mitte für den 1A und des Karmelitermarktes/Taborstrasse für den 2A", schloss Newole.

Siehe auch beiliegenden Plan, der den Vorstellungen von Wir im Ersten entspricht (zur Verfügung gestellt von der engagierten Bürgerinitiative Rudolfsplatz).

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