VP-Korosec ad Heeresspital: Anstatt über neue Steuern nachzudenken sollte SPÖ endlich die Empfehlungen des RH umsetzen

Reformunwilligkeit von Minister Darabos ist enorme Belastung der Steuerzahler

Wien (OTS) - Als "skandalös" bezeichnet die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec aufgrund von entsprechenden Medienberichten die Säumigkeit des roten Verteidigungsministers zur Effizienzsteigerung der Heeresspitäler, darunter auch des Standortes in Floridsdorf. Der Rechnungshof habe bereits vor zwei Jahren klar festgestellt, dass das Heeresspital in Stammersdorf eine viel zu geringe Auslastung habe - teilweise nur 5 Prozent - und dass die Kosten pro Belagstag mit 1.654 Euro etwa zweieinhalb mal so hoch waren wie in den städtischen Spitälern Wiens.

"Das Warnsignal des Rechnungshofes ist also mehr als deutlich ausgefallen. Doch anstatt sofort zu handeln, hat man in der SPÖ geschlafen und die Probleme einfach beiseite geschoben. Man muss daher wohl annehmen, dass die derzeit laufende Nachprüfung zu einem ähnlich desaströsen Ergebnis kommen wird wie der Bericht 2009", so Korosec.

Es sei unerträglich, dass die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler für diesen Schlendrian des SPÖ-Ministers de facto Jahr für Jahr zur Kasse gebeten werden, erklärt die VP-Gesundheitssprecherin. "Ich frage mich, wieso Bürgermeister Häupl in seiner Funktion als Wiener SPÖ-Chef seinen Genossen Darabos nicht zu einem rascheren Handeln bewegen konnte, denn solange das Krankenhaus Nord nur auf dem Papier existiert ist es absolut unverständlich, die vorhandenen leeren Betten in Stammersdorf nicht flexibel zugunsten der Wiener Bevölkerung zu nutzen", so Korosec abschließend.

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