VP-Anger-Koch zu Missbrauch in Wiens Kinderheimen: SPÖ steckt noch tiefer im Sumpf als bislang bekannt

Wien (OTS) - Die heutige Meldung des "Kurier" darüber, dass auch ein ehemaliger Gemeinderat der Wiener SPÖ in den Missbrauchsskandal in den Wiener Heimen verwickelt ist, zeigt deutlich dass die Wiener SPÖ viel tiefer in den Sumpf verstrickt ist als bislang bekannt. "Angesichts der nun bekannt gewordenen Vorwürfe gegen einen ehemaligen Wiener SP-Gemeinderat steht außer Streit, dass es politische Konsequenzen geben muss. Die Stadt Wien ist aufgerufen endlich Verantwortung zu übernehmen und sich offiziell bei den Opfern zu entschuldigen. Nichts darf mehr unter den Teppich gekehrt werden -zu lange schon wurde vertuscht und wurden die Opfer verhöhnt, in dem man ihren Erzählungen nicht glauben wollte. Eine finanzielle Entschädigung allein ist in all diesen Fällen bei weitem nicht ausreichend", zeigt sich die Familiensprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ines Anger-Koch schockiert über immer neue erschreckendere Tatsachen im Wiener Missbrauchsskandal.

"Es spricht Bände, dass die Anzeige verschollen ist. Stadtrat Oxonitsch ist aufgefordert hier für klare Verhältnisse zu sorgen. Der Sumpf gehört endlich trocken gelegt. Es müssen alle Fakten auf den Tisch. Es bestätigt sich beinahe täglich, dass Wilhelminenberg kein Einzelfall war, sondern nur die Spitze des Eisberges. Allein mit den Worten von Stadtrat Oxonitsch alles restlos aufzuklären ist es hier nicht getan. Zumal auch heute nicht ausreichend sichergestellt ist, dass sich solche Vorfälle wiederholen. Auch heute noch ist die Wiener Jugendwohlfahrt personell ausgedünnt - wie auch die Volksanwaltschaft kritisierte. Wir brauchen, wie mehrfach von Seiten der ÖVP Wien gefordert, eine Evaluierung der Wiener Jugendwohlfahrt sowie eine deutliche Aufstockung des Personals. Wir müssen sicherstellen, dass gerade für Kinder/Jugendliche in Notsituationen Sicherheit garantiert ist. Zu lange schon mussten sie leiden - zu lange schon werden Missstände in Wiens Kinderheimen vertuscht", so Anger-Koch abschließend.

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