Matznetter zu Bucher: Sinkende Einnahmen lassen das Defizit steigen

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Wirtschaftssprecher Christoph Matznetter kritisierte am Sonntag in Reaktion auf die ORF-Pressestunde BZÖ-Chef Bucher, der "offensichtlich von Ratingagenturen spricht, ohne jemals die Begründung von S&P gelesen zu haben". Die Gefährdung der Bonität ergebe sich demnach nämlich aus der Gefahr, dass unsere Wirtschaft zu gering wachse und der Staat zu geringe Einnahmen habe, so Matznetter. Vor dem Hintergrund der Herabstufung Österreichs sei es nun besonders wichtig, dass man "an einem Strang ziehe", fordert Matznetter. ****

Matznetter kritisiert, dass Bucher vermögensbezogene Steuern kategorisch ablehnt. "Ein Budgetdefizit ergibt sich aus Ausgaben minus Einnahmen", erklärte Matznetter. Und wenn man keine Einnahmen habe, wachse damit das Defizit trotz Sparens. "Ich erwarte mir, dass die Opposition konstruktive Vorschläge für eine ausgewogene Budgetsanierung vorbringt", so Matznetter. Jetzt gehe es darum, gemeinsam mit der Bundesregierung zu handeln. "Das ist eine echte Chance für das BZÖ an Glaubwürdigkeit zu gewinnen und zu zeigen, dass es nicht nur medienwirksame PR-Gags generieren kann, sondern auch aktiv etwas umsetzen und mitgestalten will", so Matznetter. (Schluss) sc

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