Volles Haus bei Oberkärntner Neujahrsempfang in Spittal

LHStv. Scheuch: Oberkärntner Regierungsmitglied wichtig für Zukunft der Region

Klagenfurt (OTS) - Über 600 Gäste folgten heute der Einladung von LHstv. DI Uwe Scheuch zum Oberkärntner Neujahrsempfang in die FH Spittal. Neben den Spitzen der Landesregierung waren viele Prominente aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft aus ganz Kärnten anwesend. LHStv. Scheuch betonte in seiner Rede, wie wichtig eine Vertretung der Oberkärntner Interessen in der Landesregierung für die Entwicklung und die Zukunft der Region sei. "Mit eurer Unterstützung ist es uns in der Landesregierung gelungen, viele Projekte für unser Oberkärnten erfolgreich umzusetzen. Die Talschaftsverträge, der Ausbau des Goldecks, das Projekt Reißeck oder die Tourismusfachschule in Villach, um nur einige wenige Projekte zu nennen, sind Meilensteine für Oberkärnten, die der Region nachhaltig Impulse für eine wirtschaftlich erfolgreiche Zukunft geben. Denn gerade diese Region hat es notwendig, gerade die Leute Oberkärntens haben es verdient, unterstützt zu werden. Ich persönlich habe immer 100 Prozent für Kärnten gegeben, aber - und das möge man mir nachsehen -zumindest 101 Prozent für Oberkärnten", erklärt Scheuch.

Auch wenn das kommende Jahr sicherlich schwierige Zeiten bringen werde, sei es wichtig, weiter mit voller Kraft für Kärnten Politik zu machen. Die Stabilisierung der Wirtschaft, die Stärkung des Arbeitsmarktes und die Schaffung besserer bildungspolitischer Perspektiven für die Jugend würden die Schwerpunkte der Arbeit in der Landesregierung in den nächsten Monaten sein. Man dürfe allerdings nicht vergessen, auch auf europäischer Ebene für brauchbare Rahmenbedingungen zu kämpfen. "Wenn ich höre, dass amerikanische Ratingagenturen, die tausende Kilometer weit weg sitzen, keine Details unserer Arbeit kennen und wahrscheinlich noch nie hier waren, von einem Tag auf den anderen entscheiden, dass Österreich kein gutes Land mehr ist, sondern ein schlechtes, und damit unsere wirtschaftliche und politische Arbeit in Mißkredit bringen, dann sehe ich das als eine der größten Aufgaben der politischen Arbeit Österreichs in der nächsten Zeit an. Wer sind diese Agenturen, die da ganz Europa schlecht machen? Was steckt da dahinter? Da müsste die Bundesregierung viel vehementer dagegen auftreten. Das darf sich Österreich, das darf sich Europa nicht bieten lassen", kritisiert Scheuch mit Bezug auf die finanzpolitische Herabstufung der Bonität der Republik Österreich.

Ausgehend von seiner persönlichen Zukunft merkt das Oberkärntner Regierungsmitglied Scheuch an, dass das vorrangige Ziel eines Politikers sein müsse, für die Menschen da zu sein und für deren Anliegen zu arbeiten. Das sei für ihn nach wie vor der Beweggrund, wieso er Politik mache, so Scheuch weiter. Sich dabei von der medialen Beurteilung beeinflussen zu lassen, wäre falsch, weil "das oberste Kriterium politischer Arbeit die demokratische Legitimierung ist. Jede auf demokratischem Weg zustandegekommene Entscheidung muss akzeptiert werden - auch wenn sie einem persönlich nicht passt oder sogar trifft. Das sei uns, aber vor allem den Kritikern freiheitlicher Politik ins Stammbuch geschrieben. Was aber in einer Demokratie bedenklich wird, ist, wenn zum Beispiel die Medien oder die Justiz, wenn also Institutionen, die sich keiner demokratischen Wahl stellen müssen, anfangen, politisch mitzumischen. Dann wird es kritisch", stellt Scheuch fest. Er sei sich jedenfalls sicher, dass die Mitarbeit eines Oberkärntners - unabhängig von einer konkreten Person - innerhalb der Landesregierung wichtig für das Land sei und dass dies auch im nächsten Jahr so sein werde, zeigt sich LHStv. Scheuch zum Abschluss seiner Rede optimistisch.

Bei strahlendem Sonnenschein, einem ausgezeichneten Büffet und gemütlicher musikalischer Begleitung fand der Oberkärntner Neujahrsempfang 2012 einen würdevollen Ausklang.

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