LH Dörfler: Nachbar Slowenien braucht rasche Regierungsbildung

Es zählt die positive Weiterentwicklung Sloweniens - Nachbarland ist wichtiger Partner Kärntens

Klagenfurt (OTS/LPD) - Zur sich in die Länge ziehenden Regierungsbildung im Nachbarland Slowenien meldete sich heute, Sonntag, Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler zu Wort. Er betonte die Wichtigkeit einer möglichst raschen Entscheidung. "Es zählt nicht links, es zählt nicht rechts - was zählt, sind die Zukunft und die positive Weiterentwicklung Sloweniens", so Dörfler. Eine rasche Regierungsbildung sei notwendig, damit Slowenien die Herausforderungen, vor denen momentan ganz Europa stehe, bewältigen könne. "In der Wirtschaftskrise braucht es eine funktionsfähige Regierung, um notwendige Weichen zu stellen", so der Landeshauptmann.

Ihm ist es zudem wichtig, die neue, sehr gute Zusammenarbeit zwischen Slowenien und Kärnten weiterzuführen. "Slowenien war immer ein wichtiger Partner Kärntens und wir wollen die Kooperation in vielen Bereichen noch weiter verstärken", erklärte Dörfler. Er verwies u. a. auf gemeinsame Projekte in Technologie, Infrastruktur, Tourismus oder Sport. Als Beispiele nannte er den Einsatz für die zweite Karawankentunnelröhre, den grenzüberschreitenden Ausbau des Drauradweges oder die Bewerbung für die Dreiländer-Ski-WM. Ein starker Nachbar Slowenien sei für Kärnten zudem ein wichtiger Partner in Brüssel.
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