FP-Frank: Kontrollamt stellt grobe Versäumnisse bei Errichtung des Stützpunktes der MA 29 fest

Mängel sowohl bei Ausschreibung als auch bei Durchführung

Wien (OTS/fpd) - Grobe Mängel sowohl bei der Ausschreibung als
auch bei der Durchführung der behördlichen sowie baulichen Abwicklung stellte das Kontrollamt in seinem Bericht über die Errichtung des Stützpunktes der MA 29 fest, so heute die Wohnbausprecherin der FPÖ-Wien, LAbg. Henriette Frank.

So wurde einem Anrainer der Baubewilligungsbescheid nicht zugestellt. Da jedoch von Seiten des Eigentümers der Nachbarliegenschaft Einwendungen erhoben wurden, kam es zu einer Einstellung des Bauvorhabens. Die Baugrube blieb monatelang offen und man stellte fest, dass aufgrund einer gutachterlichen Stellungnahme die gewählte Flachgründung nicht tragfähig sei und daher eine Tiefgründung notwendig ist, um langfristige Setzungsschäden zu vermeiden. Gutachterliche Stellungnahmen, die vor Inangriffnahme des Bauwerkes abgegeben wurden, besagten das Gegenteil. All diese Versäumnisse führten zu Erhöhungen der Baukosten von ursprünglich 1,8 Millionen Euro auf rund 2,2 Millionen Euro, kritisiert Frank.

Die Abrechnungssummen liegen bei den bereits vorhandenen Schlussrechnungen deutlich über denen der Angebotssummen und das, obwohl noch keine Regiearbeiten berücksichtigt worden sind, sodass das Endergebnis wahrscheinlich noch einmal eine böse Überraschung bringen wird, befürchtet Frank weiters.

Erst wenn alle Abrechnungen vorliegen ist das wahre Ausmaß einer wahrhaft dilettantischen Vorgehensweise allein an einem Bauvorhaben wie dem Stützpunkt der MA 29 in seiner ganzen Tragweite sichtbar. Eines steht jedoch schon jetzt fest, zahlen müssen wieder einmal mehr die Wienerinnen und Wiener, so Frank abschließend. (Schluss) hn

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