KO Waldhäusl: LH Pröll in bester Faschingslaune

Prölls Bewertung der NÖ Finanzlage entbehrt jeglicher realen Grundlage

St. Pölten (OTS) - Als "schlechten Faschingsscherz" wertet FPNÖ-KO Gottfried Waldhäusl die heutigen Aussagen von LH Erwin Pröll zum vermeintlichen NÖ Schuldenabbau.

"Diese VP-Arbeitsklausur muss in bester Faschingslaune abgehalten worden sein, anders kann man Prölls vollkommen realitätsfremde Bewertung der NÖ Finanzlage nicht erklären. Unser Bundesland ist dank der schwarzen Misswirtschaft bei den Schulden unangefochtener, bundesweiter Spitzenreiter. LH Pröll hat 1992 Niederösterreich mit einem Defizit von rund 500 Millionen Euro übernommen und es bis jetzt zusammengebracht, dass sich dieses auf mehr als 7 Milliarden Euro vervielfacht hat. Rechnet man auch noch die ausgelagerten Schulden ein, wie es sein eigener Parteikollege Riedl gefordert hat, dann kommt man auf griechische Zustände. Wenn Pröll ankündigt, dieses Defizit mit dem Verscherbeln von weiterem "Familiensilber" tilgen zu können, dann täuscht er bewusst die Bürger: In Wahrheit vergrößert er damit den Schuldenberg auf mittlere Sicht. Eine solche Aussage glaubt ihm nicht einmal ein Volksschüler. Außerdem gesteht er damit seine eigene Inkompetenz ein, da er und seine schwarzen Pleitegeier ohne den im Budgetfahrplan festgeschrieben Ausverkauf von "Familiensilber" in der Höhe von rund 200 Millionen Euro überhaupt kein Budget mehr zusammenbringen würden", kritisiert Waldhäusl.

Die Ankündigung Prölls, wonach er die "blau-gelbe" Wirtschaftspolitik in Richtung Türkei fokussieren möchte, ist für den freiheitlichen Klubobmann eine "böse Drohung".

"Wird Pröll jetzt vom Russland-Spezialisten zum Türkenfreund? Bevor er groß von einer "Internationalisierung" der Wirtschaft spricht, sollte er einmal auf die NÖ Betriebe schauen. Denn in unserem Bundesland ist die Anzahl der Firmeninsolvenzen dramatisch angestiegen und die ÖVP schaut tatenlos zu", so KO Gottfried Waldhäusl abschließend.

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