VP-Korosec ad Kontrollamtsberichte: Das Kontrollamt bestätigt die Managementprobleme im Wiener Gesundheitswesen!

Kritikliste reicht von den Hebammen im AKH, über ein Sicherheitsrisiko bei der Notbeleuchtung im AKH, bis hin zur dubiosen Vergabepolitik der Stadt Wien!

Wien (OTS) - "Dem Kontrollamt sind auch bei diesen Prüfverfahren die Probleme im Wiener Gesundheitswesen sofort augenscheinlich geworden!", erklärt die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec, zu den heute veröffentlichten Berichten des Wiener Kontrollamts.

"Die Probleme reichen von der seit Jahren ungelösten Problematik der Hebammensituation im Wiener AKH, über eine bedenkliche Notbeleuchtung im AKH, bis hin zu einer nun erneut bestätigten Kritik an der Vergabepolitik im AKH bezüglich der Leiharbeitskräfte!", so Korosec weiter.

Das Kontrollamt bestätigt, dass im konkreten Vergabeverfahren das Qualitätskriterium der Seniormanager aus mehreren Gründen für kritikwürdig betrachtet werden muss. Insofern hätte die Firma AGO nie einen Zuschlag für die Vergabe der Leiharbeitskräfte in der Höhe von über 50 Mio. Euro erhalten dürfen und es hätte die weitaus günstigere Firma Janus zum Zug kommen müssen.

Weiters sieht das Kontrollamt die vorhandenen Notbeleuchtungen als nicht geeignet oder zum Teil nicht einmal vorhanden an und sieht die ÖNORM EN 1338 nicht erfüllt. Daraus ist laut Kontrollamt der Stand der Technik nicht gegeben und ein Sicherheitsrisiko für Mitarbeiter und Patienten abzuleiten.

Des Weiteren sind die Defizite in der Organisation und im Personalmanagement auf der Hebammensituation seit vielen Jahren in der Führungsetage bekannt und dennoch ignoriert geblieben. Das Kontrollamt sieht zwar, dass sich punktuell Kleinigkeiten verändert haben, dass jedoch die Gesamtsituation unverändert blieb.

"Die Gesundheitsstadträtin Wiens, Sonja Wehsely, ist nun zum erneuten Male zum Handeln aufgerufen worden! Es kann nicht sein, dass man derartig inhaltlich kritischen Berichten des Wiener Kontrollamts nur tatenlos zuschauen kann! Es geht schließlich um das Wohl der Wienerinnen und Wiener!", so Korosec abschließend.

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