VP-Hernals: Umdenken pro U5 begrüßenswert - Machtwort des Bürgermeisters gefordert

Wien (OTS) - Erfreut zeigte sich der Hernalser VP-Klubobmann
Martin Hartberger über das Umdenken der Wiener Linien bei den Realisierungsplänen der für den Bezirk dringend notwendigen U5. Der 43er sei längst am absoluten Intervall-Limit angelangt, dennoch seien die Züge regelmäßig hoffnungslos überfüllt. Die Zustände seien für die zahlenden Fahrgäste schon jetzt unzumutbar, für eine weitere Fahrgaststeigerung im Falle der von Rot-Grün gewünschten Parkpickerleinführung bestünden überhaupt keine Kapazitäten mehr, so Hartberger.

Angesichts der offensichtlichen Uneinigkeit innerhalb der Stadtregierung zu diesem Thema fordert Hartberger nun ein Machtwort des Bürgermeisters, der sich im Wahlkampf noch positiv zum Bau einer U5 geäußert hatte.

Verzichtbar sind für Hartberger sogenannte "Expertenmeinungen" aus dem grünen Umfeld. Bei näherem Hinsehen entpuppt sich der U5-kritische "TU-Experte" offensichtlich als genereller Gegner von U-Bahn- und Autobahnbau. Zudem kritisiert Hartberger das Fehlen praktikabler Lösungsansätze des "Experten", der lediglich den Bau weiterer Straßenbahnlinien gutheißt. "Eine weitere Straßenbahnlinie entlang der überfrequentierten Strecke von Neuwaldegg in die Innenstadt geht in Anbetracht der räumlichen Vorgaben jedoch nicht einmal als Schnapsidee durch", ist Hartberger überzeugt.

Die freudlosen Grünen seien zu einer fortschrittsfeindlichen Blockadetruppe verkommen - gegen den U-Bahnausbau, gegen Autobahnen, gegen Parkgaragen, gegen Bürgerbefragungen, kritisiert der VP-Klubchef. Es sei zu hoffen, dass sich die vernünftigen Kräfte in der SPÖ gegen die grünen Verkehrsverhinderer durchsetzen, so Hartberger weiter. "Ich registriere bei den Sozialdemokraten auf Bezirks-, aber auch auf Landesebene eine wachsende Unzufriedenheit mit der offensichtlichen Doppelbödigkeit des grünen Koalitionspartners. Die Grünen sind der SPÖ nicht mehr grün."

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