Hackl: Heftige Kritik an behördlichen Beruhigungspillen punkto Antibiotika in Hühnerfleisch

"Wo Österreich drauf steht, muss auch Österreich drinnen sein"

Wien (OTS) - Heftige Kritik "an den behördlichen Beruhigungspillen für die heimischen Konsumenten und Landwirte punkto Antibiotika in Hühnerfleisch" übte heute der Konsumentenschutzsprecher des FPÖ-Parlamentsklubs, NAbg. Ing. Heinz Hackl. "Österreich muss für den Bedarf an Hühnerfleisch aus dem Ausland importieren. Es geht also nicht darum, die im Inland produzierte Ware ausreichen zu kontrollieren. Vielmehr ist notwendig, in den heimischen Supermarktregalen die importierte Ware im Interesse der Gesundheit und Sicherheit der Konsumenten unter die Lupe zu nehmen." Der FPÖ-Konsumentenschutzsprecher bezieht sich auf entsprechenden Meldungen, wonach in der BRD nach stichprobenartigen Untersuchungen in Supermärkten mit antibiotika-resistenten Keimen belastete Hähnchen gefunden wurden.

Für Hackl "ist die Entwarnung, die es etwa seitens des für Konsumentenschutzes in Oberösterreich zuständigen grünen Landesrates Anschober gab, nicht ausreichend. Die Eigenversorgung punkto Hühnerfleisch in unserem Land liegt bei rund 60 Prozent, d.h. es werden in etwa 40 Prozent aus dem Ausland in unsere Regale und in Folge auf die Teller der heimischen Verbraucher importiert."

"Zu bedenken ist hierbei auch, dass es auch in Deutschland nicht unbedingt deutsche Ware ist, die in den Regalen landet. Auch in unserem Nachbarland gilt leider, dass nicht Deutschland drinnen ist, wo Deutschland drauf steht. Einmal mehr muss endlich die klare Kennzeichnungspflicht eingemahnt werden, im Interesse der Konsumenten und der heimischen Landwirte", forderte Hackl abschließend.

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