Gehaltsverhandlungen: Caritas weist Gewerkschafts-Kritik zurück

Angebot liege über vom WIFO prognostizierter Inflationsrate

Wien, 12.01.12 (KAP) Die Caritas Österreich hat Kritik der Gewerkschaft an den laufenden Verhandlungen zu einem Gehaltabschluss für die Caritas-Mitarbeiter zurückgewiesen. Er könne die Aufregung seitens der Gewerkschaft nicht nachvollziehen, betonte der Vorsitzende des Caritas-Kollektivvertragsvereins, Gerhard Reischl, am Donnerstagnachmittag auf Kathpress-Anfrage.

"Die Gewerkschaft behauptet, dass das derzeit im Raum stehende Angebot nicht einmal den Wertverlust der Gehälter durch die Inflation ausgleicht. Das ist einfach nicht wahr. Das derzeit im Raum stehende Angebot liegt im Bereich des Abschlusses der Bundesbediensteten und damit über der vom Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) prognostizierten Inflationsrate."

Reischl plädierte dafür, während der laufenden Kollektivvertrags-Verhandlungen auf eine Verunsicherung der Caritas-Mitarbeiter zu verzichten: "Ich bin überzeugt, dass wir bei einem guten Willen aller Beteiligten bald zu einem für alle Seiten tragbaren Abschluss kommen."

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