GÖD- Finanzgewerkschaft: Kein Aufnahmestopp für die Finanzverwaltung!

Steueraufkommen und Kundenfreundlichkeit sind massiv gefährdet

Wien (OTS) - Der Vorsitzende der Finanzgewerkschaft in der GÖD, Herbert Bayer, ist empört darüber, dass die Spitze der Bundesregierung einen generellen Aufnahmestopp in weiten Bereichen des Bundesdienstes ernsthaft in Erwägung zieht.

Im Finanzressort hat trotz steigender Komplexität der Aufgabenstellung ein drastischer Personalabbau, der zu einer immer stärkeren Arbeitsbelastung der Kolleginnen und Kollegen geführt hat, stattgefunden.

"Die Zahl der Bediensteten ist seit 1995 von über 18.000 auf aktuell weit unter 11.000 gesunken. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist die Anfälligkeit zu Steuer- und Sozialbetrug besonders ausgeprägt, was für das Finanzressort zusätzlichen Handlungs- und somit Personalbedarf ergibt" so Bayer.

Das Durchschnittsalter der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beträgt 47 Jahre. Ein Aufnahmestopp würde die Überalterung in der Finanzverwaltung wesentlich beschleunigen. Die geplanten Personalreduktionen würden einerseits gewaltige Budgetausfälle sowie eine Verschlechterung der Bürgerbetreuung als mögliche Konsequenz nach sich ziehen.

"Die Finanzgewerkschaft fordert daher nicht nur vom Aufnahmestopp abzugehen, sondern die durch Pensionierung freiwerdenden Planstellen ab sofort im Verhältnis "eins zu eins" nachzubesetzen" meint Bayer abschließend.

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Herbert Bayer, Vorsitzender der GÖD- Finanzgewerkschaft -
Tel.: 0664/8403421 bzw.
Eveline Ostermann, stv. Vorsitzende der GÖD- Finanzgewerkschaft -
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