FP-Jung: Richtigstellung zu Unifom-Trageregelung auf Bällen

Jämmerliche Ablenkungsversuche der Vereinigten Linken von Budget- und Eurochaos

Wien (OTS/fpd) - Wenn der jämmerlichste aller
Verteidigungsminister glaubt, mit seinem Ukas vom Versagen seiner "in Stein gemeißelten" Tätigkeit im Bundesheer ablenken zu können, liegt er völlig fehl und bewirkt nur eine größere innere Solidarisierung im freiheitlichen Lager. Beifall bekommt er nur von jenen linken Krawallmachern, die mit Unterstützung aus der BRD anlässlich des Balls Chaostage nicht nur in Wien, sondern auch in Linz und Salzburg ausrufen möchten. Er unterstützt damit die Pseudolegitimität jener, die daraus ableiten, Randale und Gewalt gegen Andersdenkende ungestört ausüben zu dürfen und, so wie es Vertreter der Sozialistischen Jugend ungehindert vor dem Rathaus forderten, Parolen verbreiten wie: "Ein Baum, ein Strick, dem Strache sein Genick." "Ist das die Demokratie roter Prägung", fragt sich Jung, der im Gegensatz zur Behauptung des Ministers darauf hinweist, dass der Besuch von Bällen, im Gegensatz zu politischen Veranstaltungen, bisher nie genehmigungspflichtig war.

"Ich habe seit meinem Eintritt ins Bundesheer 1967 bisher alle Bälle im In- und Ausland in Uniform besucht, wie tausende andere Soldaten auch. Der Smoking oder Frack erspart mir jetzt wenigstens Diskussionen über den traurigen Zustand des Heeres, auf den man in Uniform sonst unweigerlich angesprochen wird."

Zur kläglichen Figur des Grünen Klubobmanns Ellensohn, der glaubt im Kielwasser des Ministers schwimmen zu müssen, kann ich nur feststellen, dass ich im Gegensatz zu ihm kein Studienabbrecher bin und auch einen ordentlichen Beruf erlernt habe sowie lange und -bisher - stolz die Uniform meiner Heimat Österreich getragen habe, welcher er und seine Konsorten ein Flaggerl für das Gackerl -gemeint die österreichische Fahne- gefordert hat. Ich muss mich, im Gegensatz zu ihm, auch nicht feige auf meine Immunität als Abgeordneter berufen, wenn mich Polizisten an der Teilnahme an einer illegalen Demo aufhalten", schließt Jung. (Schluss) hn

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