Olympische Jugendspiele: Bischof betont Friedensfunktion

Grußwort des Innsbrucker Bischofs Scheuer an Teilnehmer der Olympischen Jugendspiele vom 13. bis 22. Jänner - Im Olympischen Dorf spielt auch Religion eine wichtige Rolle

Innsbruck, 12.01.12 (KAP) Bischof Manfred Scheuer hat sich in einem Grußwort an die Teilnehmer der Olympischen Jugendspiele in Innsbruck gewandt und ein "friedvolles und begeisterndes Miteinander" gewünscht. Vom 13. bis 22. Jänner werden im Großraum Innsbruck rund 1.000 junge Sportlerinnen und Sportler im Alter von 14 bis 18 Jahren aus aller Welt um Medaillen in verschiedensten Disziplinen kämpfen.

Bischof Scheuer spricht die friedensfördernde Funktion des Sports an: Fairness als Gesinnung und Praxis sei ein wichtiger Beitrag zum Frieden. "Wenn der einzelne Sportler bei nationalen und internationalen Begegnungen, bei Meisterschaften und Olympischen Spielen für persönliche Friedensanstrengungen sensibilisiert ist und dazu ermutigt, kann 'Völkerverständigung durch Sport' erwachsen", so Scheuer wörtlich.

Als "Geheimtipp außer Konkurrenz" legt der Bischof den Sportlern und ihren Begleitern das "Multi Faith Center" im Olympischen Jugenddorf Reichenau ans Herz. Vertreter von vier großen Religionsgemeinschaften (Christentum, Islam, Judentum und Buddhismus) hätten in langer Vorbereitungsarbeit diese Räume im Olympischen Dorf gestaltet.

Die Einrichtung geht auf das Bestreben des Olympischen Komitees zurück. Neben einem gemütlich eingerichteten Raum mit Polstermöbeln zum Ausspannen gibt es einen Raum, der dem Gebet und der Stille vorbehalten ist. Dieser Raum dient auch als Aussprachezimmer und wird jeden Tag in der Früh und am Abend geöffnet und von Mitarbeitern betreut sein. An den Wänden wurden Grundgebete der großen Weltreligionen aufgehängt.

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